Herzlich Willkommen beim Kultur- und Kreativpilot*innen Netzwerk
2010-2024 haben jährlich bundesweite Jurysitzungen mit rund 90 Jurymitgliedern pro Jahrgang stattgefunden. Die Bewerber*innen-Zahlen lagen zumeist bei über 700 Unternehmen. Pro Jahrgang wurden bundesweit und branchenübergreifend 32 Projekte ausgezeichnet. Die Auszeichnung umfasste ein Jahr Workshops, Beratungs- und Mentoringformate. Über 15 Jahre wurden insgesamt 480 Projekte und ihre Gründer*innen ausgezeichnet. In der Laufzeit des Programms bis 2025 hat sich über die Jahrgänge hinweg ein Peer-to-peer-Austausch, neue Gründungen und ein Netzwerk aufgebaut, das nun in die Eigenständigkeit geht. Das aktuelle Host-Team bilden Christoph Brosius, Franziska Ritter, Susanne Stephani, Lutz Woellert und Susan Barth.
Wir sind Mitte 2025 als bundesweites Alumni-Netzwerk der Kultur- und Kreativpilot*innen gestartet. Mit Workshops und einer großen Netzwerkveranstaltung haben wir den Startschuss für die Eigenständigkeit gesetzt. Die Aktivitäten in diesem Netzwerk dienen in der Gründungsphase der stärkeren Vernetzung und Bündelung vorhandener Synergien zwischen den aktiven Mitgliedern. Dies umfasst alle Titelträger*innen, Jurymitglieder, Coaches und Fellows, die sich über ein Onlineformular dem Netzwerk angeschlossen haben. Wir alle verfolgen dabei das Ziel, mit unserem unternehmerischen Handeln die Welt zu bereichern und zu verändern.
Zwei Tage, ein Raum für Austausch, Kooperation und neue Impulse: „Hands On // Kassel 2026“ bringt die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen in der Nachrichtenmeisterei Kassel zusammen. Kreativunternehmen aus Kassel und ganz Hessen treffen auf regionale Partner und das bundesweite Netzwerk der Kultur- und Kreativpilot*innen. Im Mittelpunkt stehen unternehmerische Praxis, gemeinsames Arbeiten und das Anstoßen konkreter Kooperationen. Das Festival versteht sich als Arbeitsraum: Hier wird geteilt, vernetzt und ausprobiert – mit dem Ziel, nachhaltige Verbindungen zu schaffen und Kassel als Kreativstandort sichtbar zu stärken.
Die Titelträger:innen der letzten 5 Jahre
Immer mehr Unternehmen platzieren aktive Antidiskriminierung in ihrer Unternehmenskultur. Für Menschen, die selbst nicht negativ betroffen sind, ist der Weg zur Sensibilisierung für Rassismus, Sexismus, Queerphobie oder Ableismus meist unbequem. Um den Prozess so effektiv wie möglich zu gestalten, braucht […]
Wie viel Platz bleibt im Alltag für tiefe Gespräche und emotionale Intimität? Sowohl bei der Familie, unter Freund*innen als auch in romantischen Beziehungen bleiben wichtige Gedanken und Gefühle oft unausgesprochen. Um den Redefluss in Sachen Deep Talk zu erhöhen, haben […]
Mit dem “BitchFest” hat Jennifer Reaves eine hybride Medienmarke geschaffen, die Frauen* und Mädchen*[1] ermutigt, eigene Stärke und Selbstbewusstsein zu entfalten. Im Zentrum steht ein Festival, das am 7. September 2024 im Stuttgarter Stadtpalais Premiere feierte. Das Festival-Konzept umfasst Workshops […]
Hauswände brauchen Dämmung – besonders dort, wo die steife Brise weht! Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen in deutschen Küstenregionen daher getrocknetes Seegras als Dämmmaterial. Die heutige umweltbelastende Baubranche macht Vincent Xaver Clemens Marnitz ein Stück nachhaltiger, indem er auf traditionelle […]
Im Bett, am Schreibtisch, auf dem Weg nach Hause – wer hört nicht gerne Musik? Laut einer Studie des deutschen Musikinformationszentrums interessieren sich 84 Prozent der Deutschen für Musik, 37 Prozent sogar ganz besonders. Schaut man sich jedoch an, wie […]
Sprache ist mehr als nur Kommunikation – sie ist der Schlüssel zur Welt. Sie öffnet Türen, schafft Chancen und verändert Leben. Um die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern gezielt zu fördern, gründeten Jörg Schreiner und Sieer Angar „eloquio“. Ihre Überzeugung: Spracherwerb […]
Das Unternehmen “entzück dich selbst” verbindet innovative Produktentwicklung mit unternehmerischem Weitblick. Gründerin Sanja Alessia Zündorf hat einen textilen Masturbationssattel entwickelt, der eine Marktlücke im Bereich der weiblichen Sexualität schließt. Die Geschäftsidee der Designerin basiert auf den Forschungsergebnissen ihrer Masterarbeit und […]
Warten, warten und nochmals warten. Der Weg zur Diagnose Essstörung ist mindestens genauso lang wie der Weg in Richtung Gesundheit. Die Gründerinnen Caroline Thiel und Claudia Decher haben selbst mit einer Essstörung gekämpft. Auch für Yeray Sánchez Ros waren ein […]
So etwas hören wir in Zukunft öfter. Denn laut des Teams von “float mobility” sind Wasserstraßen ein essentieller Teil der Zukunftsmobilität. Dominic Hahn und Franziska Dehm haben ein Sharing-System entworfen, das Wasserstraßen für alle Menschen – mit oder ohne Vorerfahrung […]
Auch heute ist sexuelle Aufklärung noch stigmatisiert, unzureichend aufbereitet – oder schlichtweg falsch. Wusstest du beispielsweise, dass die Klitoris erst seit 2022 in einem deutschen Schulbuch vollständig abgebildet ist? Um Defizite wie dieses in der Wissensvermittlung anzugehen, haben Linu Lätitia […]
Egal, ob Yoga oder Marathon: Die meiste Activewear wird aus erdölbasierten Kunststofffasern hergestellt. Das Material trocknet zwar schnell und ist günstig in der Herstellung. Doch seine Umweltbilanz und Hautverträglichkeit sind alles andere als sportlich. Genau das wollte Jasmin Daouiji ändern, […]
Ein klassisches Instrument zu erlernen, erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Geduld. Dank des Start-ups “GroovIT” und ihrem ersten Produkt „Drum Revolution“ wird es nun einfacher denn je. Gründer Andreas Schneid nutzt Gamification, um das Schlagzeug mit einem digitalen Jump’n’Run-Spiel […]
Beziehung, Haushalt, Kind: Wer all das balancieren will, gerät schnell ins Taumeln. Damit Care-Arbeit, Erziehung und Romantik künftig unter einen Hut passen, gibt es jetzt “kindr.” Die von Dr. Johanna Ickert, Fatih Girisken und Susanne Richter entwickelte App fördert das […]
Wer erinnert sich? Die prägendsten Erfahrungen sammeln Kinder und Jugendliche außerhalb des Schulunterrichts. Nämlich dann, wenn sie Zeit mit Freund*innen verbringen und etwas unternehmen. Um ein größeres Angebot außerschulischer Aktivitäten an den Start zu bringen, haben Sebastian Gluschak und Silvia […]
Schon mal etwas von “Senet” gehört? Das angeblich älteste Spiel der Menschheit – ein organisiertes Wettrennen – wurde um 3200 vor Christus im alten Ägypten dokumentiert. Noch heute hat ein gutes Spiel die Fähigkeit, Menschen über Sprachen, Alter und körperliche […]
Außen hui, innen Health: Das ist LubeLab. Das Berliner Start-up produziert das erste medizinische Gleitgel, welches mit Inhaltsstoffen wie Panthenol, Hyaluronsäure und Milchsäure speziell auf das vaginale Mikrobiom abgestimmt ist. Die Gründerinnen Avelina de Ment und Rosanna Bandomer sind Absolventinnen […]
Gut gemachte, virale Posts aus der Politik? Die sind in Deutschland bisher eine Seltenheit. Dabei lässt sich über Social Media ein direkter Draht zwischen Politiker*innen und Bürger*innen herstellen. Im besten Fall werden aus Follower*innen neue Wähler*innen. Dieses wenig genutzte Potential […]
“menstruflow” ist ein auf Gesundheitstechnologie spezialisiertes Start-up, das mit seinem ”ONEflow” TENS-Gerät eine innovative, medikamentenfreie Lösung zur Linderung von Periodenschmerzen entwickelt hat. Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine bewährte Methode, mit der elektrische Impulse in den Bauchbereich gesendet werden. […]
Zu all diesen Themen entwickelt das Gaming-Studio “Mucks!” eigene Spiele. Und wie an der Themenauswahl zu erkennen ist, handelt es sich dabei nicht um klassische Game-Unterhaltung. Ganz im Gegenteil: Das dreiköpfige Team gestaltet autor*innenbasierte Werke mit poetischen und persönlichen Geschichten. […]
Al Khal, Joudi Khal und Diar Khal hätten da eine Idee, wenn es um Integration in Deutschland geht. Gemeinsam haben sie eine Software entwickelt, die den Integrationsprozess für Geflüchtete schneller und transparenter macht. Die Software erstellt individuelle maßgeschneiderte Angebote basierend […]
Zwischen 5.000 und 15.000 Menstruationsartikel verbraucht eine menstruierende Person durchschnittlich im Laufe ihres Lebens. Für die Umwelt bedeutet das Mikroplastikbelastung, einen hohen CO2-Ausstoß beim Verbrennen des Mülls sowie verstopfte Abflussrohre. Trotzdem nutzen viele Menschen Tampons, da sie besonders praktisch und […]
Träume und unternehmerische Visionen, wo gibt’s denn sowas? In ganz Europa werden Unternehmer*innen mit unterrepräsentiertem Hintergrund wenig gehört oder unterstützt. Schade eigentlich! Das dachte sich auch Janine Vanessa Heinrich. Mit ihrem Podcast “On The Up & Up” hat die Medienunternehmerin […]
In der Europäischen Union fielen im Jahr 2021 insgesamt 84,3 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an. Der größte Teil davon: Papier und Pappe mit 40,3 Prozent des Gesamtvolumens. Der Onlineversandhandel ist mitverantwortlich für diese Zahlen, immerhin werden jährlich mehr und mehr Pakete […]
Traditionelle Untertitel haben hauptsächlich eine Aufgabe: das gesprochene Wort in Text zu übersetzen. Doch selbst, wenn Untertitel Hintergrundgeräusche, Tonalität und Musikeinblendungen schriftlich wiedergeben, fehlt ihnen doch eine tiefere Nuance. Aus diesem Grund erscheint nun “PHONT” auf der Bildfläche. Das Start-up […]
Wusstest du, dass in einem Sinfonieorchester bis zu einhundert Musiker*innen spielen? Klar gibt es bei so vielen talentierten Personen auch Ausfälle. Besondere Repertoire-Anforderungen und häufiger Personalmangel sorgen dafür, dass der Organisationsaufwand für einen gefüllten Orchestergraben hoch ist. Mit über 20 […]
Eine Studie des NABU zeigt, dass in Deutschland jährlich 346.000 Tonnen Abfall für Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen anfallen. Darunter auch der umweltfreundlich anmutende Pizzakarton. Er allein war für 50.000 Tonnen des Abfallvolumens verantwortlich. “Das Runde muss ins Runde”, findet deshalb das […]
Besonders ohne entsprechende Sprachkenntnisse ist die Jobsuche in Deutschland nicht gerade leicht. Aus diesem Grund haben sich Faris Allahham, Anas Alakkad und Majd Al Hamoud zusammengeschlossen und “Pontem Pro” gegründet. Das Unternehmen baut eine Brücke zwischen Firmen mit freien Arbeitsplätzen […]
Gaming ist laut, schnell und schlecht fürs Gehirn? Ganz im Gegenteil, sagen Daniel Sproll, Marcel Poppe und Shahriar Shahrabi. Die drei haben mit “Puzzling Places” ein Spiel designt, in dem bekannte Sehenswürdigkeiten aus aller Welt sowie interessante Orte per Virtual […]
Windkraftanlagen liefern zwar grüne Energie, alle 20 Jahre müssen sie jedoch abgerissen werden. Die Entsorgung der Rotorblätter ist dabei teuer, toxisch und CO2-intensiv. Doch warum überhaupt entsorgen? Das “rethink*rotor”-Team um Ina-Marie und Marcin Orawiec hat neue, konstruktive Anwendungen der großen […]
Mit 1.706 wohnungslosen Menschen auf 100.000 Einwohner*innen hält Hamburg den traurigen Rekord bei der Wohnungslosenquote unter Deutschlands Großstädten. Steigende Mieten, Lebensmittel- und Energiekosten verschärfen das Problem zunehmend. Das Team von “StrassenBLUES” hat es sich deshalb zur Mission gemacht, Betroffenen kreative […]
In der Spieltheorie spricht man oft von Spielen erster und zweiter Ordnung. Spiele erster Ordnung erfordern Entscheidungen anhand vorgegebener Regeln, so zum Beispiel das klassische Brettspiel. Spiele zweiter Ordnung hingegen hinterfragen die Spielregeln und lassen die Spieler*innen darüber reflektieren. Die […]
Egal, ob Jobsuche, Reisen oder Fortbildung – für alle Suchanfragen hat das Internet heute die passende Antwort. Doch stimmt das wirklich? Nicht unbedingt. Denn viele Reisepakete, Veranstaltungen und Jobangebote richten sich ausschließlich an Menschen ohne Behinderung oder Einschränkungen. Barrierefreiheit hingegen […]
plastikfabrik gestaltet aus Plastikmüll innovative Produkte und Möbel. Das saarländische Kreativ-Kollektiv, bestehend aus Designer*innen, Forscher*innen und Künstler*innen, arbeitet co-kreativ zusammen und leitet darüber hinaus Workshops in Schulen und Unternehmen. Ihre Mission ist es, Plastikmüll sinnvoll zu nutzen und aktiv zum Recycling beizutragen.
Scobees, ein digitales Lernsystem, verwandelt Schulen in Zukunftsschulen durch selbstorganisiertes Lernen. Scobees ermöglicht individuelle Lehrpfade und Inhalte, sodass Schüler*innen in ihrem Tempo und nach Interesse lernen können. Als digitaler Service von Schulen für Schulen nutzen bereits rund 100 Bildungseinrichtungen das System.
Dünger aus Toiletten? Genau damit beschäftigt sich Finizio. Das Team zeigt, wie Toiletteninhalte zu CO2-speicherndem Humusdünger werden können. Seit 2019 spezialisiert auf nachhaltige Sanitärsysteme und erfolgreich mit Trockentoiletten, kämpft Florian Augustin, Gründer von Finizio, auch politisch für die Zulassung von Ausscheidungen als Rohstoff für Düngemittel.
Sheri Hagen, Schauspieler*in und Filmemacher*in, gründete 2015 die Produktionsfirma Equality Film, um Geschichten mit unterrepräsentierten Menschen im Fokus zu entwickeln. Mit Equality Film setzt Hagen ein filmisches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.
Jasmine Klewinghaus und Mona Rieken setzen sich mithilfe der Kultur- und Kreativwirtschaft für eine Energiewende ein. Ihr Festival namens VOLTA!C Academy bietet Weiterbildung im Solarhandwerk, vermittelt Fachkräfte an Betriebe und kooperiert dabei mit Handwerkskammern sowie Solarunternehmen. Statt konventioneller Jobmessen setzt das Team auf Freiluft-Bühnen und Praxisnähe – ein innovativer Ansatz für nachhaltige Fachkräftesicherung und den Ausbau erneuerbarer Energien.
Die Geschichte der Zwillingsschwestern Sahar und Forough Sodoudi führt vom Iran nach Berlin und zurück. Die promovierten Naturwissenschaftlerinnen tauschten 2019 ihre Wissenschaftskarrieren für das Dr & Dr Middle Eastern Culture and Food Lab ein. In Berlin vermitteln sie durch Koch- und Kulturevents die Vielfalt des Nahen Ostens, ihre kulinarischen Kulturreisen sollen das oft politisch-religiöse Bild des Nahen Ostens ändern, für interkulturellen Austausch sorgen und die nahöstliche und persische Kultur sichtbar machen.
Repair Rebels ist eine digitale Plattform, die Reparaturservices für Kleidung, Taschen und Schuhe online anbietet. Durch den unkomplizierten Tür-zu-Tür-Service holen sie defekte Textilien diekt bei euch ab und bringen sie zu lokalen Handwerksbetrieben. Die benutzerfreundliche Plattform soll dazu beitragen, Kleidung länger zu tragen und den Kauf von Fast Fashion zu reduzieren.
Samantha Merlivat gründete 2019 GoLexic, um Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zu helfen. Die gleichnamige App bietet personalisiertes Training für Lesen und Rechtschreibung im digitalen Übungsraum, auch für Zuhause. Die App gilt als niedrigschwellige Ergänzung zum bisher unzureichend Förderangebot, denn schon 15 Minuten tägliches Training können Kindern beim Lesenlernen unterstützen.
Cosima Richardson revolutioniert mit Kynd Hair seit 2023 den Kunsthaar-Markt, denn: Als erste in Europa hat sie ein pflanzliches, hypoallergenes, biologisch abbaubares Produkt entwickelt. Zwar kommt Kunsthaar in allen Formen, Farben und Längen vor, doch trotz des großen Angebots gibt es kaum Produkte, die umweltbewusst und gesundheitsverträglich hergestellt werden. Statt giftiger Chemikalien nutzt Richardson nachwachsende Ressourcen.
The Imposters, gegründet von Jule Kleinschmidt und Sonni Winkler, mischt als Produktionsfirma und Kreativagentur die Filmbranche auf. Das Ziel: Gleichberechtigung und frische Perspektiven fördern. Neben Filmproduktion bieten sie Beratung zu relevanten Themen und setzen sich als Speakerinnen für FLINTA*-Repräsentation in der Comedy-Szene ein.
BLINC setzt sich für die Inklusion blinder und sehbeeinträchtigter Menschen im deutschen Arbeitsmarkt ein. Mit dem Social Impact Start-up wollen die Gründer*innen Marit Schweflinghaus und Samuel Sommerhoff Vorurteile abbauen und die Arbeitsplatzgestaltung verbessern. Die Motivation ist eine persönliche, denn beide sind selbst gesetzlich blind. Durch eine Jobplattform und Workshops zur Inklusion streben BLINC eine bewusstere, inklusivere Arbeitswelt an.
Wombly adaptive kidswear steht für praktische und schöne adaptive Kleidung für Frühgeborene und Kindern mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Die Kollektionen kombinieren Funktionalität mit kindgerechtem Design und hochwertigen ökologischen Materialien. Die Gründer*innen arbeiten dabei eng mit medizinischem Fachpersonal und betroffenen Eltern zusammen.
Faourouz Sadaoutchi-Adoyi ist die Gründerin von SADAOUTCHI DESIGN, ein nachhaltiges Modelabel, das afrikanische Kultur zelebriert. Mit hochwertigen Taschen und umweltfreundlichen Kollektionen setzt sie auf faire Produktion in Togo. Sie lebt die Vision, fair bezahlte Arbeitsplätze besonders für afrikanische Frauen* zu schaffen und das afrikanische Textilhandwerk zu bewahren.
Qzeng Productions, die Produktionsfirma für Podcasts und Dokumentationen mit Sinn, Verstand und Fakten. Neben eigenen Produktionen initiieren die beiden Gründer*innen regelmäßig Workshops über Podcasts und Musikproduktion. Diese richten sich besonders an Schüler*innen ohne Zugang und Ressourcen in der Medienbranche.
RasaTabula ist der erste nachhaltige und geschlechtergerechte Fußball. In Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wird auf Pilzleder als plastikfreie Lösung gesetzt. Ein von Frauen* entwickelter Ball für die männerdominierte Fußballwelt, damit setzen die Gründer*innen von RasaTabula ein Zeichen für Empowerment.
YouCan! ist eine Plattform, App und Gemeinschaft für junge Menschen mit Krebserkrankungen. Die App bietet digitale Therapiebegleitung, ermöglicht den Austausch bei Veranstaltungen und über Social Media. Hinter der Idee steckt Kinderkrankenschwester und Pschologin Janina Krassa, die technische Expertise bringt Mitgründer David Koschnick ein.
Jon Derman Harris hat mit dem Kreieren eines Weihnachtsgeschenks für eine Freundin begonnen und endete als Verleger. Mit seinem Verlag Polar Embassy feiert er queere Kunst und Lebensweisen, veröffentlicht umweltfreundliche Kartendecks und setzt sich für die Sichtbarkeit der LGBTQIA+-Community ein.
Maple Tales erweitert das Leseangebot für Kinder im digitalen Raum, anstatt Bücher zu ersetzen. Mit einer interaktiven App können Kinder eigene Geschichten und Avatare erstellen. Die gamifizierte App fördert nicht nur Lesen, sondern vermittelt auch Medienkompetenzen, und sieht Smartphones und Tablets als sinnvolle Alternative.
kompreno liefert europaweite Hintergrundberichte statt Breaking News. Das Abo ermöglicht Zugang zu qualitativen Beiträgen von 30 Medien aus zwölf Ländern, darunter brand eins und DIE ZEIT. Leser*innen können ihre Themen selbst wählen – von Geopolitik bis soziale Gerechtigkeit. Das Team strebt an, Europa durch Technologie und Qualitätsjournalismus zu vereinen. Die werbefreie Plattform präsentiert inspirierende Geschichten über lokale Lösungen für globale Herausforderungen.
Laura Kleber und Julian Vogels haben mit Crowd Impact ein digitales Umfragetool geschaffen, das Veranstalter*innen hilft, die CO2-Emissionen durch Publikumsverkehr auf Festivals zu erfassen und zu reduzieren. Das Tool liefert detaillierte Auswertungen der Reisedaten, wie genutzte Verkehrsmittel oder CO2-Fußabdruck.
Der Onlinehandel boomt, jeden Tag werden mehr und mehr Pakete versendet. Das Resultat? Eine Menge Verpackungsmüll. PROSERVATION präsentiert mit RECOU eine nachhaltige Verpackungsalternative, die Getreidespelzen nutzt und die natürlichen Hohlräume des Rohstoffs für Verpackungspolstematerial einsetzt.
Felix Fahle, Diplom-Filmproduzent, revolutioniert die Filmbranche mit seiner Innovation Dreh-Strom. Das mobile System nutzt Elektroautos als grüne Energiequelle für Filmsets, ersetzt umweltschädliche Diesel-Generatoren und ermöglicht nachhaltige Filmproduktion.
Queermed Deutschland setzt sich für Safer Spaces im Gesundheitswesen ein. Als digitale Plattform bietet es ein Verzeichnis mit geprüften queerfreundlichen und sensibilisierten Ärzt*innen sowie Therapeut*innen. Das Ziel ist, durch mehr Sichtbarkeit für Menschen aus der LGBTQIA+-Community, Menschen mit internationaler Geschichte oder Menschen, die aufgrund ihres Aussehens Diskriminierung, Ausgrenzung, und/oder unsensible Behandlung befürchten müssen, einen sensibleren Umgang im medizinischen Bereich zu fördern.
Zamina Ahmad gründete 2022 shades&contrast, um eine diskriminierungsfreie digitale Zukunft zu gestalten. Ahmad setzt sich gegen bestehende Vorurteile in KI-Systemen ein und fördert als Visionärin in der Software- und Games-Industrie innovative KI-Produkte.
UNDOYARN setzt sich kritisch mit den Herausforderungen der textilen Kette auseinander und schafft eine Möglichkeit für die Wiedergewinnung von Garnen aus Strickwaren. Dafür beleben die beiden Gründerinnen ein altes Verfahren wieder, das bereits ihre Großmütter angewandt haben: Gebrauchte und ausrangierte Strickwaren werden aufgetrennt und das Material nach Reinigung und Trocknung wieder nutzbar gemacht.
Die Gründerinnen von urnfold stellen handgefertigte Urnen aus Papier her. Das zeitgemäße Design der individuell gestaltbaren Urnen soll die Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer aufbrechen. Papier, als nachhaltiger und vielseitiger Werkstoff, bietet eine würdevolle Möglichkeit, die Geschichten der Verstorbenen zu ehren.
Elke Jensen, Senior Entrepreneurin, gründete 2019 CityCaddy, eine neue Produktkategorie für Gehhilfen. Ihr innovativer Alltags- und Reisebegleiter bietet nicht nur mehr Stabilität, sondern setzt auch auf ansprechendes Design. Gefertigt in deutschen Manufakturen, vereint der CityCaddy Praktikabilität mit Ästhetik, fördert Bewegung und soziale Teilhabe für Menschen mit Gehschwierigkeiten.
Jasmin Mir, Expertin für soziale Innovation und selbst von Multipler Sklerose (MS) betroffen, gründete 2022 aMStart. Die Plattform ermöglicht jungen Menschen mit MS einen digitalen Austausch mit erfahrenen Patient*innen. Mir initiierte auch den Podcast „aMOhr“, um jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen Gehör zu verschaffen.
Lange Schlangen vor den Toiletten, ewiges Anstehen und Warten: Das kennen die meisten von uns nur zu gut. Genau in so einer Situation ist die Idee zu Missoir entstanden. Gegründet von Lena Olvedi, bietet das Hockurinal eine innovative und berührungslose Lösung für den Toilettengang in der Hocke. Das clevere Design fördert Gleichberechtigung und ganz ohne den Einsatz von Wasser eine umweltfreundliche Möglichkeit.
Ein unwohles Gefühl auf dem Weg nach Hause? Dann ist SafeSpace als digitale Begleitung für den Heimweg deine App. Nutzer*innen können über ein Ampelsystem verschiedene Sicherheitsstufen wählen und Funktionen wie Standortteilen oder Zugang zu Gesprächsangeboten aktivieren.
Vivien D. LaFleur revolutioniert mit Xia Pleasure Objects seit 2019 den Sexspielzeugmarkt mit ihren eigenen, ergonomischen und nachhaltigen Produkten. Die Gründerin adressiert dabei Mängel wie fehlende Sicherheitsbestimmungen, den Einsatz giftiger Weichmacher und stereotype Designs. Dabei setzt sie auf Qualität und Transparenz in der Produktion.
Das Team hinter OMC°C hat VERD° entwickelt, ein Produktsystem zur vertikalen Begrünung im urbanen Raum. Ihr Motto: Maximales Grün auf minimalem Raum. Mit 20 schnell wachsenden Kletterpflanzen an textilen Ranknetzen fördert das System Luftqualität und Biodiversität. Saisonale Pflanzen werden im Herbst als Biomasse geerntet und recycelt. Seit 2023 stehen die ersten Module in Frankfurt am Main und Bersenbrück.
Gründer Aladin Amiri bietet einen Rundum-Service für alle, die in der Fashionbranche Fuß fassen wollen. Von der Beratung beim Design, über die Produktion bis hin zu Lieferung und Vertrieb steht das Team tatkräftig zur Seite. Ebenfalls setzt das Unternehmen auf die einzigartige Innovation ELISSA.AI, eine Softwarelösung in Form eines 3D-Konfigurators mit einer integrierten virtuellen Umkleidekabine. Die Software beschleunigt den Designprozess und reduziert die Kosten der Produktion signifikant.
Ein ästhetischer Raum, in dem Schwarze Frauen und weiblich gelesene Personen ihre Perspektiven und Expertise in Bereichen wie Kunst, Kultur, Politik, Wissenschaft und Lifestyle teilen — das ist das Print-Magazin GURLZ WITH CURLZ. Gründerin und Herausgeberin ist Kommunikationsdesignerin Linda Nübling, die sich das Sichtbarmachen von vielfältigen und komplexen Schwarzen Lebensrealitäten zur unternehmerischen Aufgabe gemacht hat.
Was als Wohnzimmerlesung unter Freund*innen begann, ist mittlerweile zu einem Verlag für Nachwuchstalente gewachsen, der marginalisierten Stimmen und feministischen Perspektiven eine Plattform inklusive nachhaltiger Produktion bietet. Eigene Publikationen wie „Glashauseffekt”, „About Shame” oder „Schwarz wird großgeschrieben” behandeln dabei kontemporäre Themen wie die Klimakrise, mentale Gesundheit sowie Zukunftsvisionen Schwarzer Menschen in Deutschland. Dem geschriebenen Wort verleihen sie damit eine neue Lebendigkeit und reduzieren das monotone Scrollen am Bildschirm.
Um zu retten, was der Mensch zerstört, setzt sich die Organisation rrreefs für den Wiederaufbau von Korallenriffen ein. Das Team, bestehend aus Dr. Ulrike Pfreundt, Marie Griesmar, Hanna Kuhfuß und Josephine Graf, entwickelt 3D-gedruckte Systeme aus Ton, die im Meer platziert werden, um die Wiederansiedlung von Korallen und maritimem Leben anzuregen. Nach dem Motto „Rethinking, Rebuilding, Regenerating” hat es das interdisziplinäre Team aus Meeresbiologinnen, einer Künstlerin und Politikwissenschaftlerin geschafft, das erste Riff in San Andrés, Kolumbien zu installieren.
Mit Kopftuchmädchen hat die Gründerin Dalal Mahra ein Start-up ins Leben gerufen, das Medien-Content von und für muslimische Frauen, mit oder ohne Kopftuch, produziert. Dalal Mahra nimmt das Narrativ ihrer Community selbst in die Hand und zeigt, wie authentische Lebensrealitäten von Muslimas aussehen. Zusätzlich organisiert sie regelmäßig Events, hostet den eigenen Dating-Podcast „Küss mich Kismet” und empowert somit ihre Generation islamischen Glaubens in Deutschland.
BEAWEAR ist eine Fashion-Tech-Lösung, die mittels 3D-Scans des Körpers passformgenaues Einkaufen im Internet ermöglicht. Kund*innen nehmen den Scan mit einem beliebigen Endgerät wie dem Smartphone vor und schicken ihren digitalen Zwilling anschließend in die virtuelle Umkleidekabine. Bestellt wird schließlich das, was auch Zuhause passen wird.
Was wäre, wenn Textilien nur temporär bedruckbar wären? Die beiden Unternehmerinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher haben diese Idee in die Praxis umgesetzt und bieten bedruckte T-Shirts im B2B-Modell als Service an: Je nach Kundenwunsch werden T-Shirts temporär, das heißt mit der von RE-SHIRT selbst entwickelten reversiblen Farbe bedruckt, zum Tragen auf der Veranstaltung geliefert und nach Gebrauch wieder abgeholt, um nach Wäsche und Aufbereitung in den eigenen Kreislauf zurückgespielt zu werden.
Die Gründer Lucas Fuhrmann, Montgomery Wagner und Julian Mushövel stellen in ihrem Unternehmen Revoltech eine vollkommen vegane, kunststofffreie und biologisch abbaubare Lederalternative her. Aus landwirtschaftlichen Hanf-Resten und pflanzlichen Zusatzstoffen fertigt das Team ein Textil, das klassischem Leder sehr ähnlich, verformbar und abriebfest ist. Das außergewöhnliche Textil, das auf den Namen LOVR getauft wurde, sieht es außerdem schön aus, produziert aber lediglich 0,3% der CO2-Emissionen seines tierischen Counterparts.
Das interdisziplinäre Team aus UX-Designern und Software-Entwicklern vereint Mensch und Tier, die tatsächlich zueinander passen, während Tierheime viel Zeit bei ihrer Vermittlung sparen. Auch nach Adoption bietet die App Services wie die Vermittlung von Tier-Sitter*innen, Speicherung der Gesundheitskarte, Vorschläge für artgerechte Gesundheitsmaßnahmen, Versicherungen sowie Tierbedarfswaren und Futtermittel.
Jeder Klick, jeder Websitebesuch und jeder Einkauf generieren heute Daten. Unmengen davon werden durch große Konzerne erhoben, analysiert und verkauft, ohne dass die meisten Nutzer*innen davon etwas mitbekommen. Doch was, wenn die riesigen Datenmengen für alle verfügbar und nutzbar wären, um unsere Städte zukunftsweisend zu planen? Planerin Larisa Pavliuk hat zu diesem Zweck das Unternehmen LOKK gemeinsam mit Vadim Egorov, Anne Hartung und Ralf Ludwig gegründet.
Neben Expertise und Austauschmöglichkeiten im Bereich Mode bringt die Fashion Africa Now diverse Akteur*innen aus anderen Kreativdisziplinen zusammen, sei es über das eigene Magazin, den Podcast oder kuratierte Veranstaltungen. So breit gefächert das Angebot auch ist, Beatrace Angut Lorika Oolas Arbeit behält dabei einen klaren Fokus: Die Aufarbeitung kolonialer Strukturen in der Mode- und Kreativbranche hat sich die Plattform ebenso zur Aufgabe gesetzt wie die Hervorhebung von Black Excellence!
Ingenieurin Johanna Bauhus, Künstlerin Johanna Knoblauch und Psychotherapeutin Paula Schumm haben ihr eigenes Label Ladies&Ladys gegründet, welches gezielt unterrepräsentierte Künstler*innen vertritt. Denn alle großen Labels und Festivals der Musikindustrie sind auch heute noch männerdominiert, FLINTA*s und queere Personen kommen in Line-ups und Plattenverträgen sehr wenig vor. Als aktivistisches und gleichzeitig unternehmerisches Konterprogramm veranstalten die drei Gründerinnen deshalb das Cock am Ring Festival, bei dem ausschließlich FLINTAs und queere Acts auftreten.
Um Essensverschwendung vorzubeugen, haben Kimia Amir-Moazami und Sany Chea Vorkoster entwickelt: eine biobasierte, pH-sensitive Folie, die den Verderb von proteinhaltigen Lebensmitteln farblich anzeigt. Die Folie ist in einem Deckel integriert und hat keinen direkten Kontakt zu den Lebensmitteln. Sollte das Produkt unter dem Deckel schlecht werden, verändert sich die Farbe der Folie und es wird Zeit, den Mülleimer aufzuklappen.
Unsere Haare haben erstaunliche Fähigkeiten: Sie sind lipophil, nehmen also Schmutz, Öl und andere Verunreinigungen bindend auf. Gründerin, Friseurmeisterin Janine Falke und ihr Team nutzen diese Eigenschaft, indem FettFressHair Salonabfälle zu innovativen Vliesen und Matten designt und verarbeitet, welche wiederum das Wasser in Seen, Flüssen, Meeren und Regenrückhaltebecken filtern. Das Vlies zu 100% aus Schnitthaar hergestellt und schwimmen dank angebrachter recycelter Weinkorken.
Da die visuelle Mitproduktion von Podcasts besonders aufwendig ist, haben Celina Krüger, Tamara Bresler und Rabea Heimberg What a View Studios gegründet. Mit ihrem Unternehmen What a View Studios bieten die Content-Managerin, Social-Media-Managerin und IT-Projektmanagerin alles, was das Podcast- und Video-Herz begehrt: Aufnahmeräume, die passende Technik sowie fachliche Unterstützung bei Konzeption und Postproduktion. Die verfügbaren Räume sind je nach Bedarf auffällig und farbenfroh, schlicht und edel oder mit Greenscreen ausgestattet.
Storydive, das sind Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin Sophie Burger und Softwareentwickler Fabian Eck, bringt innovative Erzählformate auf die Straße, mit denen der Alltag zum Abenteuer wird. Egal ob ein Krimi in Kassel, eine Einladung zur Verirrung im Wald oder ein imaginärer Tauchgang in der Oder – Storydive holt das Maximum aus dem zweiten Sinn und bietet mittlerweile 40 Audiowalks in 20 Städten, die nicht nur immersiv, sondern auch interaktiv funktionieren.
Das interdisziplinäre Gründungs-Team aus den Bereichen Software-Entwicklung, Management und Marketing entwickelt auf Basis Künstlicher Intelligenz ein Assistenztool, um Musiker*innen bestmöglich in ihrer Karriere zu unterstützen. connactz sucht nach passenden Auftrittsgelegenheiten, organisiert den Tour-Kalender und schreibt sogar Verträge und Rechnungen. Auf diese Weise bleibt Bands, Solist*innen, DJs und sonstigen Live-Performer*innen Zeit und Kopf für das, was wirklich zählt: die Musik.
Mit Made by Black Excellence produziert Garcia Suka Arthur Schreibwaren und Geschenkartikel, die gezielt Schwarze Menschen und People of Color abbilden. Von Stickern über Postkarten, Tassen, Magneten, Pins und T-Shirts ist die Auswahl genauso groß wie der Impact der Produktpalette. Denn Made by Black Excellence vermittelt seinen Kund*innen Sichtbarkeit und trägt dazu bei, in der weißen Mehrheitsgesellschaft das Bewusstsein dafür zu vergrößern, dass Schwarze Menschen selbstverständlicher und aktiver Teil Deutschlands sind.
Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen Lucy Gasser und Anna von Rath entwickeln digitale Lösungen, die konkrete Übersetzungshilfen für politisch sensible Inhalte anbieten. In erster Linie ist macht.sprache. eine Diskussionsplattform, auf der Wissen kollaborativ zusammengetragen wird. Dieses fließt direkt in den Text Checker, der sich auf ihrer Website findet. So können hineinkopierte Texte anhand der gemeinschaftlich erstellten Datenbank auf sensible Begriffe durchsucht und mit nützlichen Hinweisen versehen werden.
Um die Fülle an öffentlicher Kunst erlebbarer zu machen, haben Elisabeth und Julius Jacobsohn zusammen mit Kristina Hermann Artventure ins Leben gerufen. Entstanden ist eine App, die Kunstwerke auf einer Karte verzeichnet und dazu Informationen und Bildmaterial liefert. Auch ohne künstlerisches Fachwissen lässt sich Kunst so spielerisch erfahren und verschiedene Routen liefern Hintergrundinformationen zu den lokalen Kunstwerken.
Der Eye-Able-Assistent ermöglicht visuelle Veränderungen von Websites, die inhaltliche Reduktion als auch Individualisierung von Informationen. Konkret lassen sich so von der Schriftgröße über Kontraste und Filter hin zum Vorlesen der Texte viele Features nutzen, die für Personen mit Sehbehinderung im Alltag essenziell sind. Mit Erfolg: In Deutschland sind bereits 1800 Websites mit Eye-Able ausgestattet, auch Städte und Konzerne lassen sich mittlerweile von ihnen beraten.
Das von Softwareentwickler Jens Bahr gegründete Unternehmen Off The Beaten Track produziert Videospiele mit positivem Impact. Das beliebte Medium dient oftmals allein der Unterhaltung – doch mit dem richtigen Ansatz können interaktive Lernsituationen für mehr Mitgefühl, Verständnis und gute Diskussionen entstehen. Wie zum Beispiel „The Cost of Recovery”, in dem ein 9-jähriger Sohn einen Schlaganfall erleidet und die Spielenden in die Rollen der Familienmitglieder schlüpfen.
Diverse Perspektiven in der Literatur sind bisher noch eine Seltenheit und nur wenige Verlage in Deutschland wurden bisher von Schwarzen Frauen gegründet. Eine von ihnen ist Dayan Kodua, Schauspielerin, Sprecherin, Autorin und seit 2019 Unternehmerin des Gratitude Verlags. Neben der Veröffentlichung eigener Texte bietet Dayan Kodua dort auch anderen Autor*innen und Illustrator*innen eine Plattform, ihre Geschichten mit dem Schwerpunkt Diversität und Empowerment zu veröffentlichen.
„We create juice” ist der Slogan der Berliner Filmproduktionsfirma, die von Paulina Lorenz und Faraz Shariat gegründet wurde. Das Kollektiv möchte die Sehgewohnheiten und Produktionsstrukturen der deutschen Filmwirtschaft aufbrechen. Und Platz machen für migrantische Lebensrealitäten sowie feministische, antirassistische und queere Perspektiven und Themen.
Was in den USA bereits vielerorts Usus ist, hält dank DIVE nun auch in Deutschland Einzug: Bewerbungsverfahren ohne die Offenlegung demographischer Daten. Die Gründerinnen Selma Musić, Osia Katsidou, Theano Katsidou und Sejla Kljucanin haben einen Algorithmus entwickelt, der Jobanzeigen mit passenden Kandidat*innen matcht. Grundlage hierfür bilden ausschließlich Kompetenzen und Erfahrungen der Bewerber*innen. Der Unconscious Bias von Recruiter*innen wird durch das Ausblenden von Alter, Bild, Name oder demographischen Angaben minimiert und so objektiv gerechtere Einstellungsprozesse ermöglicht.
faircado ist eine Erweiterung für den Browser Chrome, die beim Online-Shopping simultan Second-Hand-Alternativen für das aktuelle Produkt der Begierde vorschlägt. Mehr als 3 Millionen Artikel kennt die Künstliche Intelligenz der Anwendung mittlerweile und spart seinen Nutzer*innen somit das Suchen auf unzähligen einzelnen Gebraucht-Plattformen. Der Download der Software ist kostenlos, sie finanziert sich durch Anteile des vermittelten Kaufpreises.
Vielen Kindern und Jugendlichen fehlen Geschichten, mit denen sie sich vollständig identifizieren können. Die Autorin Fatima Nascimento wollte das nicht hinnehmen und hat sich entschieden, ihre persönlichen Erlebnisse in literarischer Form weiterzugeben. Im von ihr gegründeten FAFALAG publiziert sie Kinderbücher, in denen verschiedene kulturelle Identitäten zelebriert und Schwarze Charaktere zentriert werden. Ihre mittlerweile sechs Bücher verkauft Fatima Nascimento in 13 Ländern auf Portugiesisch und auf Deutsch.
Mit ihrer Helpwear stellt sich FEAT Boddies bewusst gegen den Shapewear-Trend der letzten Jahre, denn den Gründerinnen Alisa Zillmann und Judith Geisler ist es wichtig, einen Beitrag für mehr Körperakzeptanz zu leisten und Sehgewohnheiten in Bezug auf vermeintliche Schönheitsideale zu verändern. Mit der FEAT Boddies Helpwear verbinden die Modedesignerin und die Kulturmanagerin unterstützende, funktionale und schöne Designs mit hautfreundlichen und recycelten Textilien aus gut bezahlter Produktion innerhalb Europas.
Mit klaep als soziale Plattform für Musiker*innen können Ideen aufgezeichnet, bearbeitet sowie mit anderen User*innen geteilt und veröffentlicht werden. Die Split-Screen-Funktion ermöglicht so authentische künstlerische Kollaboration und gemeinsames Musizieren. Kollaborativ in ihrer Community, abseits der anonymen großen Social-Media-Netzwerke.
The Changency schreiben konkrete Konzepte zur Umweltschonung von Konzerten und Festivals. Individuelle Beratung und Kommunikationskampagnen gehören neben CO2-Bilanzen ebenfalls zu ihrer Expertise. Erfolgreich umgesetzt wurde der Changency-Ansatz bereits in Zusammenarbeit mit Bands wie Seeed, Die Ärzte oder Die Toten Hosen. Indem die CO2-Abdrücke derartiger Großevents mit der Agentur The Changency unter anderem wissenschaftlich erfasst werden, lassen sich außerdem politische Handlungsempfehlungen fundiert ausformulieren.
Die Produkt- und Textildesignerin Juni Sun Neyenhuys und Wirtschaftsingenieurin Annekathrin Grüneberg haben eine Verpackungsfolie entwickelt, die dieselben Zwecke wie ihr erdölbasiertes Äquivalent mitbringt und dabei vollständig biologisch abbaubar ist. Die mujō-Folie auf Basis von Braunalgen ist zu 100% biobasiert, vegan und funktioniert ohne den Einsatz giftiger Chemikalien. Sie ist transparent, bedruckbar und kann somit für die Verpackungen von Konsumgütern, Lebensmitteln oder Kosmetik verwendet werden.
Der cre[ai]tion-Feed schlägt den Nutzer*innen unterschiedliche Produkte und Designs vor, die miteinander kombiniert werden können, um neue hybride Entwürfe zu generieren. Diese individuellen Inspirationsquellen werden im eigenen virtuellen Tresor gespeichert und über Boards sortiert. Der Gestaltungsprozess der Zukunft wartet nun darauf, ausprobiert zu werden.
Festivals, Lesungen, Community-Arbeit. Es sind diese drei Schlüsselelemente, die die Gründerinnen Melisa Manrique und Manik Chander in ihrem Unternehmen My Migrant Mama innovativ umsetzen. Als Töchter mit Migrationsgeschichte machen sie es sich zur Aufgabe, das Narrativ von der Migration positiv zu verändern und Menschen den Wert von kultureller Vielfalt nahe zu bringen.
Wie alle Filme besitzen auch Horror-Produktionen die Kraft, unbequeme Themen aufzugreifen, sie zu bearbeiten und die Zuschauer*innen zur Selbstreflexion anzuregen. Genau an dieser Kraft ist das Filmkollektiv Lost Film interessiert, bestehend aus Literatur- und Philosophie-Doktorandin Farah Bouamar und Soziologie-Doktorandin Nabila Bushra. Mit ihren Kurzfilmen arbeiten die beiden gesellschaftliche Missstände intersektional und rassismuskritisch auf
Schöne Kleidung für mehrgewichtige Menschen, nachhaltig produziert, aber nicht teuer. Es war diese Marktlücke, die gefüllt werden wollte und mittlerweile in CHLENCHs erster Kollektion von Slow-Fashion, Schmuck, Wäsche und Loungewear erstrahlt. Zertifizierte Naturmaterialien treffen auf recycelte Stoffe – made in Europe. Mit ihren casual bis eleganten Kleidern, Hosen und Oberteilen möchte Christine Chlench Plus-Size-Menschen bestärken und ihnen mehr Sichtbarkeit und Selbstvertrauen schenken.
Es gibt wenige Dinge, die so verführerisch sind wie eine gelungene Leuchtreklame bei Nacht. Doch so wunderbar die Symbole und Farben auch scheinen, die meisten von ihnen haben ein dunkles Geheimnis: Die Leuchtkraft wird durch giftige Edelgase und Quecksilber erzeugt, ein Recycling der Röhren ist nicht möglich. Das vom Start-up entwickelte light.shaping ist eine Technik, mit der Acrylglas geformt und anhand seiner Eigenschaften optimal mit Licht durchflutet werden kann. Das Resultat sind echte Lichtfarben, Millionen einstellbarer Töne sowie das Human Centric Lighting, das die menschliche Arbeit, Komfort, Gesundheit und Wohlbefinden durch naturinspirierte Lichtverhältnisse steigert.
Triviar ist eine Plattform, über die persönliche Expertisen einfach und schnell per Kurs und Workshop zugänglich gemacht werden. Egal, ob es um das perfekte Kochrezept, den ersten selbstgebauten Stuhl oder Malerei- und Lettering Workshops geht, die Plattform bietet mit über 1.000 Kursen so einige Themengebiete ab. Triviar ist der ideale Weg für Selbstständige, Künstler*innen und Kreative, die eigenen Fähigkeiten honoriert oder kostenlos zu teilen sowie eine immense Bereicherung für alle Teilnehmenden.
Mit der kreativen Selbstständigkeit ist das so eine Sache: Die künstlerische Freiheit ist grandios, das Warten auf Aufträge weniger. So ging es auch dem Team der Schauspieler*innen Leon Stiehl, Monika Oschek, Lena Schmidtke und dem Musiker Johannes Aue, das 2017 das erste umfangreiche Hörspiel unter Leons Hochbett produzierte. MooEntertainment, das self-made und unabhängige Hörspiellabel, war geboren. Nach mittlerweile vier Jahren gemeinsamen Schaffens hat sich das Unternehmen in eine professionelle Produktionsstätte, einen kreativen Workspace und ein Testlabor für innovative Audiokunst entwickelt.
Viele kennen es: Geliebte Familienmitglieder oder Freund*innen vergessen und verlernen zunehmend, während sich in einem selbst ein Gefühl der Hilflosigkeit breitmacht. Die Gründerinnen von JUPP haben ein Achtsamkeitstagebuch entwickelt, das Glücksmomente schafft, die Kommunikation fördert und Erinnerungen festhält. Außerdem bieten sie über JUPP ein interaktives Informationssystem zum Umgang mit Demenz an und arbeiten an einer App, die mehr Orientierung im Alltag gibt.
Häusliche und sexualisierte Gewalt sind auch 2021 ein riesiges Problem in Deutschland. Betroffenen wird wenig Glauben geschenkt, ganz zu schweigen von der immensen psychischen Belastung, die eine strafrechtliche Verfolgung mit sich bringt. Deshalb wird die große Mehrheit von Sexualdelikten nie zur Anzeige gebracht. Es muss etwas passieren, entschied sich Isabel Henschen, und konzipierte mit Lou&You eine Web-App, die Informationen für Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt aufbereitet und sie mit digitalen Tools auf ihrem emotionalen und juristischen Weg unterstützt.
Mit SIRIUS hat Sebastian Riegelbauer eine klangoptimierte Videoplattform programmiert, die Musikunterricht auch übers Internet ermöglicht. Ihm fiel auf, dass die Audiofilter von Zoom, Skype und Co für Sprach-Meetings optimiert sind, jedoch nicht für musikalische Vorhaben. Dank seiner innovativen Software haben sich bereits 10.000 Musiklehrer*innen aus über 30 Ländern auf SIRIUS registriert und das Internet über zwei Millionen Minuten lang auf ihren Instrumenten beglückt.
Der Antirassismusdiskurs in Deutschland ist dynamischer denn je. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Das geht Gründerin Pia Ihedioha nun mit dem Magazin of Color an. Gemeinsam mit ihrem Team kreiert sie einen Safer Space von BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) für BIPoC und ermöglicht ihnen so redaktionelle Repräsentation und möchte zudem auch jene Menschen ansprechen un sensibilisieren, die nicht von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind.
Diana
Huth ist als Psychologin und Medienpro-
duzentin Expertin darin, gesellschaftlichen Wandel mit
kreativen gestalterischen Mitteln zu stimulieren. Die Plattform
entwickelt Übungen und Kurse, mit denen sich präventiv eine
höhere Flexibilität bei emotionalen Herausforderungen und
psychischem Stress erreichen lässt. So wird unter anderem die
Akzeptanz- und Commitment-Therapie, eine Weiterentwicklung
der Verhaltenstherapie, durch ACTitude mit interdisziplinären
Modulen in die Anwendung gebracht.
Das deutsche Fernsehen hat es in Anbetracht amerikanischer Streaming-Plattformen ganz schön schwer mitzuhalten. The Showmasters greifen mit ihrem großen Team diese Herausforderung beim Schopf und kreieren mit The Showmasters Show-Content für eine breite Öffentlichkeit, der sich, neben seiner unterhaltenden Funktion, auch seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst ist.
Yasemin Altınay fördert mit ihrem Literarische Diverse Verlag die literarische Gerechtigkeit und Vielfalt des Verlagssystems Deutschlands. Bei der Auswahl der Publikationen werden BIPoC-Autor*innen sowie Stimmen der LGBTQIA+ Community bevorzugt. Im Sinne der Selbstermächtigung steht Yasemin Altınay unternehmerisch für die vielseitigen in Worte gefassten Realitäten marginalisierter Personen in einer weißen, cis-dya-heteronormativen Dominanz- und Machtgesellschaft ein und verschafft ihnen Raum, Gehör und Respekt.
Die Pflegebranche verzeichnet eine jährliche Ausbildungsabbruchsrate von ca. 30 %. Novaheal ist eine neue Software, die ein zusätzliches Bildungsangebot für Pflege-Auszubildende schafft. Der Fokus liegt auf der sinnvollen Verknüpfung von Theorie- und Praxisinhalten, die laut Ausbildungsabbrechenden oft zu kurz kommt. Somit macht Novaheal keine Symptombekämpfung und behandelt stattdessen die Ursache der Abbrüche. Ziel der App ist es, durch einen Gamification- Ansatz das kontinuierliche Lernen zu motivieren, die Arbeitsqualität zu erhöhen und die Abbrecher*innenquote signifikant zu senken.
Safer Spaces, analoge und digitale Schutzräume, sind Orte der Zusammenkunft und des Austausches für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Gründerin Loubna Messaoudi konzipierte BIWOC* RISING als Safe(r) Coworking-Space, der BIW*oC (Black, indigenous and women of colour) und TIN*BIPoC (trans-, intersex und nicht-binäre Menschen of colour) eine Plattform bietet, um ihre soziale, berufliche und wirtschaftliche Teilhabe zu stärken. Für mehr Chancengerechtigkeit, bessere Arbeitsplätze und gesellschaftliche Transformation.
Vom Eimer unter der Spüle bis in die Weltmeere – überall stapelt sich der verdammte Müll. Meal Bag macht die Verpackung zu einem Bestandteil der Mahlzeit, denn, was viele nicht wissen: Cellulose ist essbar und ein reiner Ballaststoff. Die darin enthaltene Stärke liefert Energie. Wem die Nudel-, Müsli- oder Kekspackung nicht mundet, der kann sie alternativ in den Bioabfall oder Kompost entsorgen.
Das Steak gegen ein paar Heuschrecken einzutauschen, haben viele noch nicht probiert. Warum eigentlich? MikroKosmos veranstalten Workshops zur Züchtung und Zubereitung von Insekten und kreiert eigene Gerichte und Süßigkeiten auf Basis dieser (noch) für manche Menschen ungewöhnlichen Zutaten. Insekten sind gesund und können viele andere Tierprodukte als Eiweiß- und Omega-3-Quellen einfach ersetzen. Ein kulinarisches und unternehmerisches Umdenken steht also an!
Bars, Restaurants und der Fachhandel zelebrieren das Leben mit Promille, es gibt fast keine Gelegenheit, zu der nicht angestoßen werden könnte. »Muss das sein?«, dachten sich die Unternehmerinnen Isabella Steiner und Katja Kauf und gründeten als Antwort nüchtern. berlin, einen Onlineshop sowie den ersten alkoholfreien Späti Deutschlands. Für alle, die einen bewussteren Konsum anstreben, bietet nüchtern.berlin alles an, was das Drink-Alternativen suchende Herz begehrt.
Ein junges Familienunternehmen, das ist die Manufaktur der Lewandoskis mit dazugehörigem Designatelier. Die Familie stellt hier natürliche Hautpflegeprodukte mit Traubenkernöl aus Franken nach Mariannes Rezeptur her und vertreibt ihre Designerzeugnisse aus eigener Kreation. Das Besondere: Das Label bindet die individuellen Begabungen von Tochter Marina, die das Down-Syndrom hat, aktiv und selbstverständlich in das Geschäftsleben mit ein.
Eine schier unendliche Zahl an Produkten zur Makeup-Entfernung gibt es im Schönheitsmarktsegment der Abschminktücher, in der Regel aus Mikrofasern, die in biologisch nicht abbaubare Chemikalien getränkt sind. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Aus diesem Grund gründeten die beiden Architektur-Absolvent*innen und der Wirtschaftswissenschaftler ihr Start-up nakt, das Textillösungen als Alternative zu erdölbasierten Synthetikfasern entwickelt.
Einmal auf Neuronen durchs Gehirn bouldern, das wäre doch was. Mit Rocky Motion soll dieses 2-in-1-Erlebnis aus Klettern und interaktivem Game Realität werden. Rocky Motion hat mit der Firewall ein einzigartiges Verfahren designt, das interaktive Klettergriffe in die immersive Spielerfahrung einbezieht und per Künstlicher Intelligenz Fitness-Level und Spielinhalte individuell angepasst. Durch die neu gestalteten Abenteuer für die Halle sollen das Klettern zum Teamsport und das Workout nie wieder langweilig werden.
Schon für Erwachsene ist Berlin eine der aufregendsten Städte der Welt. Wie muss es sich erst für Kinder anfühlen? Um die junge Wanderlust zu fördern und ihnen gleichzeitig politische Bildung mit auf den Weg zu geben, hat Anna Alissa Hitzemann das Lernkarten-Set »B wie Berlin« entworfen. Im Gegensatz zu bestehenden Spielangeboten führen Hitzemanns Karten alphabetisch durch Begriffe und Konzepte, die mit der deutschen Hauptstadt zu tun haben. A wie Alexanderplatz, M wie Multikulti oder P wie Protest.
Das Team von bring-together hat ein Forum für Information und Matching gemeinschaftlicher Wohnkonzepte entwickelt. Hier werden Personen anhand ihres Charakters, ihrer Wünsche und ihrer Werte mit passenden Wohnkonzepten zusammengebracht. Es stellt gezielt ungewöhnliche Formen des Wohnens vor, leistet Bildungsarbeit zum Sinn und Zweck dahinter und macht sie so attraktiver.
Sexualität, besonders die weibliche und von der cis-dya-hetero männlichen, weißen Norm abweichende, wird von klein auf mit vielen Erwartungen, Regeln und Scham konfrontiert. Als Resultat fallen vielen noch im Erwachsenenalter ehrliche Gespräche darüber schwer. OH WOMAN, gegründet von Tania Hernández und Stephanie Renz, will die sinnvolle sexuelle Aufklärung von ihrem Stigma befreien und setzt hierfür spielerische Mittel ein.
Virtual Reality und Pflegeheim – das passt auf den ersten Blick nicht direkt zusammen. Dabei hat diese Symbiose aus Technologie und Demografie großes Potenzial, wie das Unternehmen von Roxana Hennig zeigt. Denn RemmyVR produziert mit einem interdisziplinären Team virtuelle Urlaubswelten, damit Senior*innen auch vom Sofa oder Krankenbett aus verreisen können. RemmyVR ermöglicht sowohl die eine Karibikreise, die nie gebucht werden konnte oder bietet einen Besuch altbekannter Destinationen mancher Senior*innen, wie den Harz, die Ostsee oder Berlin.
Mit SendMePack® gründeten Michelle Reed und Philip Bondulch die erste Kreislaufwirtschaft für bereits existierende Versandkartons. Sie arbeiten mit großen Logistikpartner* innen zusammen, um intakte Versandverpackungen zu precyclen, die sie anschließend als SendMePacks®, eine kostengünstige und grüne Versandalternative, für Unternehmen anbieten. Das Angebot richtet sich an Onlineshops, Marken und Logistiker*innen, die sinnvoll und sparsam verschicken möchten.
Yoga für den Zyklus, Free Bleeding lernen oder Selbsthilfe für Personen mit Endometriose: Vulvani bietet eine Vielzahl an Informationen und Kursen für menstruierende Personen, die oft nur auf Umwegen zugänglich sind. So finden sich dort auch realistische Bilder einer Regelblutung, die nicht für die Werbelinse verändert wurden. Die Enttabuisierung und ein lockerer Umgang mit sexueller Gesundheit sowie dem eigenen
Körper werden auf diese Weise wirkungsvoll vorangebracht.
what happened last week ist ein Newsletter, der sein Publikum mit klarer Haltung, kontextueller Einordnung der Themen sowie einem Fokus auf Nachrichten aus Asien, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Afrika anspricht. Denn die westlich, europäisch und weiß geprägte News-Perspektive in Deutschland, gepaart mit einem akademischen Sprachduktus, hinterlassen Leerstellen in Bezug auf das Weltgeschehen sowie eine niedrigschwellige Ansprache.
Die Klimakrise wütet, Proteste sind an der Tagesordnung, die Grundstimmung ist angespannt. Ist es wirklich so schwer, nachhaltigere Lösungen zu finden und sie zu etablieren? Die Antwort lautet nein, und ReDo geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Kunst-, Kultur- und Medien-Absolventin Yolanda von Zitzewitz und die Kommunikationsdesignerin Luca Christmann haben eine Online-Plattform gestaltet, die großen Unternehmen konkrete Produktinnovationen vorschlägt, die positive Auswirkung auf das Klima haben.
Mit Bildung kann nie früh genug begonnen werden. Genau so früh entstehen jedoch auch Stereotype, wenn Lerninhalte nicht diskriminierungssensibel gestaltet und vermittelt werden. Mit dem KINDERSTARK MAGAZIN legen Sarah und Anika Heine einen Fokus auf Diskriminierungssensibilität, Empowerment und eine realitätsgerechte Abbildung von Kindern jenseits der weißen cis-dya-heteronormativen Familie.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und eine gute Illustration erst recht! Eine gelungene Bildsprache überschreitet sprachliche und kulturelle Grenzen, sie bringt Menschen zusammen. Illustratorin und Designerin Irem Kurt hat mit Illustratorin und Architektin Ana Filipa Maceira auf Basis dieser Überzeugung das OUSA Kollektiv gegründet, ein Ort des kreativen Austauschs mit Bewusstsein für Diskriminierungserfahrungen und soziale Ungerechtigkeit. OUSA Collective macht es sich zur Aufgabe, Workshops zu Themen wie Empowerment, Illustration und Kreativitätstechniken von und für marginalisierte Personen anzubieten und so die intersektionale Community-Arbeit zu stärken
Neben fehlenden Online-Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche wurde durch die Pandemie für viele offenbar, was für die Betroffenen schon lange traurige Realität ist: Die immense Diskrepanz in der psychischen Gesundheitsversorgung, die mit sozialer Klasse, Herkunft und anderen Marginalisationen und Diskriminierungen zusammenhängt. Mit krisenchat haben die Publizistin Iris Lanz und ihr Gründungsteam ein Angebot auf die Beine gestellt, das 24/7 per Chat für Kinder und Jugendliche zur Verfügung steht.
Texlock stellt textilbasierte, hochflexible und lackschonende Fahrradschlösser her, die hinsichtlich Material und Design international Standards setzen. Smartes Design, tiefgehendes Know-how in Materialkunde und unternehmerisches Geschick machten Texlock zu einem Newcomer, der alte Größen der Branche in den Schatten stellt.
Das interdisziplinäre Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tiere konsequent zu schützen und die tiermedizinische Lehre auf ein modernes Level zu heben. Durch lebensechte Simulatoren und Modelle, die verschiedene Operationssituationen an Tieren darstellen und damit praxisnah erlauben, etwa einen operativen Einsatz zu trainieren.
KoDörfer bestehen aus einer Vielzahl kleiner, ökologisch gebauter Holzhäuser mit großen Gemeinschaftsflächen, Coworking-Spaces, einer Küche mit langer Tafel und Veranstaltungsflächen. Die Angebote richten sich an diejenigen, die sich durch ihre Arbeit und ihren Lebensstil zwar nicht vom urbanen Raum lösen können, doch Inspiration und Austausch auf dem Land suchen.
YarnSustain fertigt Garn aus Chiengora, der ausgekämmten Unterwolle langhaariger Hunderassen. Tausende Haushalte beteiligen sich an dem Crowdsourcing-Modell der Firma und beliefern es mit kleinen Mengen des Rohmaterials. Die Wolle ist ähnlich flauschig wie Kaschmir, weist jedoch eine sehr viel freundlichere Umweltbilanz auf.
Das Team entwickelt passgenaue und neuartige Lösungen zur Vermittlung komplexer Zusammenhänge für eine Vielzahl an Kund*innen. Eines ihrer Vehikel ist der interaktive Tisch, der zum Portal in Augmented-Reality-Welten wird, aber das Team von Garamantis gestaltet auch virtuelle Ausstellungen und immersive Projektionsräume ganz ohne reale Möbel.
Woollaa ist eine industrielle Strickmaschine, die an das Internet angeschlossen ist. Auf der Internetpräsenz des Unternehmens können Kund*innen Strickprodukte individualisieren und mit einem Klick auf eine Strickmaschine laden.
Mithilfe eines beeindruckenden Concept Stores, dessen minimalistische Philosophie sich auch im Design jedes einzelnen Huadou-Produkts widerspiegelt, zeigt das junge Unternehmen auf beindruckende Art, dass Soja sehr viel mehr ist, als ein Ersatz für Milch oder Fleisch.
Ursprünglich Zubehörlieferant für die Gardinentextilindustrie musste sich das Unternehmen aufgrund des schrumpfenden Markts neu erfinden. Die Lösung: Anstatt mit Metallstücken befüllten sie die Gardinenschnüre mit Saatgut. Platzsparend und so besonders für urbane Räume konzipiert, bietet Botanic Horizon einen Blick auf die Zukunft des Nahrungsmittelanbaus.
Ein intelligenter Handschuh, der durch einen spielerischen Ansatz die Motivation der Patient*innen erhöht, durch Sensorik den Fortschritt speichert und nebenbei das Potenzial hat, die medizinische Rehabilitation auf globaler Ebene zu verändern.
Die Idee hinter Nomady (vormals MyCabin): Besitzer*innen von nicht ganzjährig genutzten Wiesen, Vorgärten, Hütten und Hideouts können diese auf MyCabin anbieten. Reisende bekommen ein einzigartiges Erlebnis, Landbesitzer*innen eine sinnvolle Nutzung ihrer Flächen, inklusive kulturellem Austausch. Und Naturschutzgebiete werden geschont.
Sportfrauen ist die erste Nachrichtenplattform, die sich ausschließlich deutschen Spitzensportlerinnen widmet. Ziel ist nicht nur, den weiblichen Sport in den Medien gebührend zu repräsentieren. Für die Sportlerinnen hängen von einer ausgewogenen Berichterstattung, einer wichtigeren Rolle des Frauensports und damit Sponsoren- und Preisgeldern schlussendlich auch ihre Existenzen ab.
Dass sich Mode, Komfort und das Tragen medizinischer Hilfsmittel nicht ausschließen müssen, stellt die Gründerin Frida Lüth unter Beweis: Ruby Limes entwickelt Unterwäsche, in die sich eine Insulinpumpe komfortabel integrieren lässt.
Tacheles und Tarantismus tragen mit ihren Theaterproduktionen Diskurse in die Gesellschaft und stellen ungewöhnliche Zusammenhänge dar, wie zum Beispiel die künstlerische Rezeption von wissenschaftlicher Zukunftsforschung, um diese Komplexe erlebbar zu machen und neue Zielgruppen zu erschließen.
In einer digitalisierten Welt reicht es nicht mehr aus, wichtige Botschaften in reiner Textform oder als klassische Ausstellung zu präsentieren. Fakt. Deswegen denken die Kommunikationsdesigner Thomas Wirtz und Frédéric Wiegand zwei Schritte weiter. Mit ihrem Kreativlabor aerosoap reißen sie die Grenzen zwischen Naturwissenschaft, Design und Kunst vollends ein. Ihr Motto: „We let material speak.“
1:1 CONCERTS definieren das klassische Konzert neu, indem sie sich auf die Urform einer Aufführung beschränken: Ein*e Musiker*in. Ein*e Hörer*in. Zehn Minuten. Eine intensive Erfahrung. Ein musikalisches Blind Date. Keine*r der Teilnehmer*innen weiß, welches Stück aufgeführt wird, welches Instrument ihn*sie erwartet – oder wer der*die Musiker*in sein wird.
Die Diplom-Designerin Anemone Zeim hat das Konzept Hund neu gedacht. Sie ist fest davon überzeugt, dass jeder vierbeinige Freund ein gutes Leben verdient hat. Deswegen vertreibt sie den Fantasiehund, eine Box, gefüllt mit unterhaltsamem Hundewissen – und einem imaginären Mitbewohner, auf den man sich einstellen kann.
Forrest & Love bringt herausragendes Design, traditionelle Materialen, Nachhaltigkeit und Lifestyle zusammen. In Wasserflaschen und Bechern aus Kupfer, also Gegenständen, die tagtäglich gebraucht werden – und deswegen bewusst genutzt werden sollten.
Elektronische Musik eint. Instruments of Things macht das sichtbar, indem der Körper zum Klangkörper wird und Bewegungen Synthesizer-Sounds erzeugen. Eine spektakuläre und neue Art, Live-Performances zu kreieren und sich neue Räume für Sound-Experimente zu erschließen.
Als Streaming-Plattform für sinnliche Hörgeschichten richtet sich femtasy vorrangig an Frauen. Eine Nische im Markt und ein bedeutender Schritt in Richtung Chancengleichheit, denn traditionell werden erotische Inhalte vor allem auf die Bedürfnisse eines männlichen Publikums zugeschnitten.
Neben den Produkten von Saarkind, die durch zeitlose Entwürfe und nachweislich nachhaltige Produktion Kund*innen aller Altersklassen zusammenbringen, engagieren sich die Saarkinder in ihrer Gemeinschaft. Hierfür veranstalten sie Festivals, Events und Märkte, bei denen sich alles um lokale, nachhaltige Produkte, Kunst, Kultur und Regionalität dreht.
paprfloor stellt papierbasierte Bodenbeläge für Messen, Veranstaltungen und temporäre Räume her. Damit schaffen sie eine günstige und nachhaltige Alternative im Bereich der Zwischennutzung.
Facts for Friends fungiert als Brücke zwischen Faktenchecker*innen und den sozialen Medien. Mithilfe modernster Technologie werden die oft langen und komplizierten Faktenchecks der etablierten Faktenprüfer*innen gesammelt, verkürzt und vereinfacht und anschließend auf der Plattform für Nutzer*innen verfügbar und in jeden beliebigen Social Media-Dienst teilbar gemacht.
United We Stream brachte Kulturschaffende zusammen und gab ihnen eine Stimme. Digital, im Live-Stream, unter strenger Einhaltung aller Social-Distancing-Maßnahmen.
Ectoplastic verbinden Musik und Technologie in Kreativ-Apps, um Musik nicht nur zu hören, sondern auch sehen und fühlen zu können. Künstler*innen können die Apps beispielsweise nutzen, um bei Live Performances ihre Musik mit visuellen Effekten zu kombinieren, die per Motion Tracking gesteuert werden.
Das Start-up hat eine große Mission, die Inklusion von Kindern mit Down-Syndrom und Hör-und Sprachbehinderungen, transportiert durch ein handliches, kleines Produkt: Sie verwandelten Gebärden in Daumenkinos, sodass Kinder mit und ohne Behinderung sie spielend leicht lernen.
Dank digitaler Anwendungen mobilisiert die Initiative von Experteninnen aus Medical Interface Design, Wirtschaftsinformatik und Informatikingenieurwesen junge Spenderinnen dazu, mit ihrer Blutspende Leben zu retten.
Games werden selten aus einer weiblichen oder diversen Perspektive erzählt, und das, obwohl das Interesse an Gaming auch bei Frauen stark zugenommen hat. Lea Schönfelder und Franziska Zeiner schöpfen bei der Gründung ihres Boutique-Gaming-Studios aus eigenen Erfahrungen in der Branche. Und zeigen bereits mit ihrem ersten Spiel „Drei Frauen“ ungesehene Blickwinkel auf.
ANGEPRANGERT! SPOKEN WORD engagiert sich überall da, wo Kunst und Kultur eher selten ankommen und schlägt eine Brücke zwischen Street Credibility und Hochkultur. Die innovative Jugend- und Literaturinitiative ist mehr als nur ein bisschen Poesie und macht in Workshops Literatur für jeden Menschen zugänglich, ohne dabei den Fokus auf die Jugend im ländlichen Raum zu verlieren.
Das interdisziplinäre Team hinter dem Büro für Sinn und Unsinn entwickelt interaktive, moderne Lehrstationen für Museen, Ausstellungen und den öffentlichen Raum. Sie schaffen neue Orte des Spiels und erwecken das Wort „digital“ zu neuem Leben. Damit beweisen die Gründer*innen: Spielen ist sehr viel mehr als Zeitvertreib oder Kinderei.
GoBanyo ermöglicht Obdachlosen den Zugang zu Hygiene- und Sanitärangeboten. Pragmatisch, mobil, barrierefrei – in einem Bus. Das Konzept des Teams umfasst dabei nicht nur eine würdevolle Atmosphäre vor Ort, sondern auch eine ansprechende Außendarstellung, die mit einem wohldurchdachten Corporate Design zur Inklusion beiträgt.
National und international arbeitet der Mentor Verlag mit Autor*innen zusammen, die die Themen Diversität, Kinderbildung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Zusammenleben für eine breit gefächerte Leser*innenschaft zugänglich macht.
In Harald Geislers 2020 Font Collection wird ein Ansatz deutlich: Der Schriftgestalter setzt seine Fonts mit den Zyklen der Modeindustrie gleich. So präsentiert er Kollektionen, die je nach Saison unterschiedlichste Ideen und visuelle Ansätze transportieren. Er schafft damit auch ein neues Vertriebsmodell für Grafiker*innen und Gestalter*innen.
Wir kuratieren gemeinsame Räume, in denen wir uns begegnen und gegenseitig beflügeln und von wo aus wir die Welt besser machen. Gemeinsam denken wir Zukunft neu, cokreativ und cross-sektional und schaffen Raum für überraschende Verbindungen.
Aktuelles Host Team des Netzwerks: Christoph Brosius, Franziska Ritter, Susanne Stephani, Lutz Woellert und Susan Barth
Neue Dimensionen der Barrierefreiheit: Diese Unternehmen machen die Welt zugänglicher
- Bildung
- Design
- Digitales und Technik
- Gesundheit
- Netzwerk

Die Digitalisierung im Gesundheitssektor boomt. Im dritten Quartal 2024 sammelten deutsche Start-ups Finanzierungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro ein. Der stärkste Sektor dabei: Health Tech. Doch wem nutzen diese Investitionen wirklich? Noch immer klaffen Lücken in vielen Bereichen des Gesundheitssystems, besonders in Bezug auf weibliche Gesundheit. Die ausgezeichneten Kultur- und Kreativpilot*innen menstruflow und F-50 setzen dort an, wo das traditionelle Gesundheitssystem oft versagt: bei der Behandlung von Menstruationsschmerzen und der Unterstützung von Menschen mit Essstörungen.
Health Tech mit Haltung: Wie Kreativität das Gesundheitswesen revolutioniert
- Bildung
- Design
- Digitales und Technik
- Gesundheit
- Netzwerk

Die Digitalisierung im Gesundheitssektor boomt. Im dritten Quartal 2024 sammelten deutsche Start-ups Finanzierungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro ein. Der stärkste Sektor dabei: Health Tech. Doch wem nutzen diese Investitionen wirklich? Noch immer klaffen Lücken in vielen Bereichen des Gesundheitssystems, besonders in Bezug auf weibliche Gesundheit. Die ausgezeichneten Kultur- und Kreativpilot*innen menstruflow und F-50 setzen dort an, wo das traditionelle Gesundheitssystem oft versagt: bei der Behandlung von Menstruationsschmerzen und der Unterstützung von Menschen mit Essstörungen.

