Fein

ZWEI FRAUEN. EIN SPIEL. EINE MISSION.

Jahrgang
2020

Team
LEA SCHÖNFELDER, FRANZISKA ZEINER - Berlin

Gaming und Spieleentwicklung zählen zu den am schnellsten wachsenden Sektoren der Unterhaltungsindustrie. Gamedesign-Schmieden sprießen aus dem Boden, die Angebote werden inklusiver und vielfältiger. Jedoch häufig nur in Bezug auf eine klassisch männliche Zielgruppe – und das, obwohl das Interesse an Gaming auch bei Frauen stark zugenommen hat. Diese Tatsache spiegelt sich nicht nur in den Inhalten der Spiele wider, die selten aus einer einer FINTA (Frauen, Inter-, Nicht-binär, Trans-, Agender) Perspektive erzählt werden, sondern auch oft in der Personalpolitik der Gaming-Firmen. Ein Teufelskreis, den Fein durchbrechen möchte. Lea Schönfelder und Franziska Zeiner schöpften bei der Gründung ihres Boutique-Gaming-Studios aus eigenen Erfahrungen in der Branche. Und zeigen bereits mit ihrem ersten Spiel „Drei Frauen“ ungesehene Blickwinkel auf. Indem sie die Spieler*innen durch die Schicksale dreier deutscher Frauen unterschiedlicher Generationen schicken, definieren sie ein neues Genre: Den interaktiven Roman. Fein hat damit für einen großen Aufschlag gesorgt – und lässt auf Nachahmer*innen hoffen.

Unsere Vision ist es hochwertige Spiele mit kultureller Relevanz zu entwickeln. Wir möchten mit unseren Spielen und als Unternehmen am gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland teilnehmen und zum Nachdenken anregen.

www.fein.games

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