Über die Auszeichnung

Über die Auszeichnung

Über die Auszeichnung

Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland ist eine durch die Bundesregierung vergebene Auszeichnung für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen zu anderen Branchen, die sich an Selbständige, Gründer*innen und Projekte richtet. Wir suchen Menschen, die Mut beweisen, Engagement zeigen und sich immer fragen: Was kann ich noch besser machen? Die Auszeichnung ist kein Innovationspreis, sondern legt ihren Fokus auf die Unternehmer*innenpersönlichkeit – denn gerade in dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, der Branche ein Gesicht zu geben und zu zeigen, welche Innovationskraft durch die Vielfalt ihrer Mutmacher*innen, Andersdenker*innen und Wegbereiter*innen hervorgebracht wird.

Die Bewerbungsphase für die Kultur- und Kreativpilot*innen 22/23 ist beendet.

Wir freuen uns über die zahlreichen Bewerbungen, die aktuell in der Vorauswahl gesichtet werden.

Du möchtest die Bewerbungsphase im nächsten Jahr nicht verpassen? Dann melde dich für unseren Reminder-Newsletter an und wir schicken dir eine Nachricht, wenn es wieder losgeht.

Oder kennst du ein Unternehmen, das im nächsten Jahr als Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland ausgezeichnet werden soll? Wir freuen uns über deine Vorschläge.

Jetzt Bewerben!

Bewirb dich mit:
Deinem Unternehmen, deinem Projekt oder deiner Idee. Egal ob bisher nur ein Plan auf dem Papier existiert oder dein Unternehmen bereits vollständig am Markt ist: Vom*von der Soloselbständigen bis zum Team, ob mit abgeschlossenem Studium oder als Quereinsteiger*in, Expert*in oder Neuling – jede*r kann sein*ihr Projekt einreichen. Wir legen Wert darauf, die Bewerber*innenauswahl so vielfältig wie möglich aufzustellen und Diskriminierung im Bewerbungsprozess und innerhalb der Netzwerkaktivitäten zu minimieren. Wir freuen uns über Bewerbungen aller Geschlechteridentitäten, Bi_PoC, beruflicher und kultureller Hintergründe, Altersgruppen, sexueller Orientierungen und Menschen mit Behinderung.

Was wir von dir brauchen:

  • Deinen kurzen Lebenslauf
  • Eine Beschreibung von deinem Unternehmen, deiner Idee oder deinem Projekt
  • Deine Motivation, warum du Kultur- und Kreativpilot*in werden willst

Was du bekommst:

  • Eine Auszeichnung der Bundesregierung und ein einjähriges Mentoring für dein Start-Up oder Unternehmen und damit eine einmalige Gelegenheit, dich und dein Projekt professionell weiterzuentwickeln
  • Workshops, in denen du zusammen mit Changemaker*innen, Expert*innen und anderen Kreativpilot*innen deine Position als Unternehmer*in stärkst
  • Zwei Mentor*innen, die dich über das Jahr begleiten, während du deine Pläne umsetzt
  • Zugang zum einzigartigen, kooperativen Kreativpilot*innen-Netzwerk
  • Deutschlandweite Aufmerksamkeit für dein innovatives Unternehmen.
Zu den Titelträger*innen

Auswahl und Jury

Aus allen Einsendungen wird eine Vorauswahl getroffen. Im Anschluss werden rund 100 Bewerber*innen in die zweite Runde zu den digitalen Auswahlgesprächen eingeladen. In drei circa halbstündigen Fachdiskussionen beantwortet eine heterogene Expert*innen-Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Aktivismus und Politik jede Frage zu der Idee des Unternehmens und berät die Bewerber*innen zu dem jeweiligen Geschäftsmodell, Werdegang und ihren Entwicklungsmöglichkeiten.

Jury 2021

Weitere Informationen

Sind noch Fragen offen? Benötigst du noch weitere Hintergrundinformationen? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

Zu den FAQs

Team

Die Kultur- und Kreativpilot*innen werden von einem Netzwerk ganz unterschiedlicher Persönlichkeiten begleitet. Dazu zählen nicht allein die Macher*innen vom u-institut e.V. (siehe unten). Du triffst auf Titelträger*innen früherer Jahrgänge, auf Unterstützung von Gründer*innen, auf gestandene Unternehmer*innen, auf Expert*innen und Vordenker*innen verschiedenster Bereiche.

Wir suchen ab September eine*n Projektsachbearbeiter*in. Du kannst dich ab sofort hier bewerben. Wir freuen uns auf dich!

Sylvia Hustedt

Sylvia Hustedt

Vorstand des u-institut e.V.

Christoph Backes

Christoph Backes

Vorstand des u-institut e.V.

Joanna Szlauderbach

Joanna Szlauderbach

Projektleitung

Lisa Ratering

Lisa Ratering

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Marleen Fitterer

Marleen Fitterer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media

Lotte Krüger

Lotte Krüger

Projektorganisation

Anika Lenke

Anika Lenke

Projektkoordination inotiv

Börje Johnsen

Börje Johnsen

Projektorganisation

Organisator*innen

Hinter der Organisation der Auszeichnung für Innovation steht das u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. Förderer ist die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Den Wettbewerb für Start-ups und Unternehmen gibt es seit 2010.

Kontakt

Post sendest du an:

u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V., Jägerstr. 65, 10117 Berlin

Betreff: Kultur- und Kreativpilot*innen 2022

…oder schreib uns eine E-Mail: kreativpiloten@u-institut.de

Wenn du Fragen hast, ruf gerne an: 030 / 20834094-32.

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ACTitude

ACTitude entwickelt Übungen und Kurse, mit denen sich präventiv eine höhere Flexibilität bei emotionalen Herausforderungen und psychischem Stress erreichen lässt. So wird unter anderem die Akzeptanz- und Commitment-Therapie, eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, durch ACTitude mit interdisziplinären Modulen in die Anwendung gebracht. Durch gezieltes Content Marketing wird es an jene Personen vermittelt, die davon profitieren – und das sind bei Millionen psychisch belasteten Menschen in Deutschland sehr viele.

ACTitude

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B wie Berlin

Schon für Erwachsene ist Berlin eine der aufregendsten Städte der Welt. Wie muss es sich erst für Kinder anfühlen? Um die junge Wanderlust zu fördern und ihnen gleichzeitig politische Bildung mit auf den Weg zu geben, hat Anna Alissa Hitzemann das Lernkarten-Set »B wie Berlin« entworfen. Im Gegensatz zu bestehenden Spielangeboten führen Hitzemanns Karten alphabetisch durch Begriffe und Konzepte, die mit der deutschen Hauptstadt zu tun haben. A wie Alexanderplatz, M wie Multikulti oder P wie Protest.

B wie Berlin

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BIWOC Rising

Safer Spaces, analoge und digitale Schutzräume, sind Orte der Zusammenkunft und des Austausches für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Gründerin Loubna Messaoudi konzipierte BIWOC* RISING als Safe(r) Coworking-Space, der BIW*oC (Black, indigenous and women of colour) und TIN*BIPoC (trans-, intersex und nicht-binäre Menschen of colour) eine Plattform bietet, um ihre soziale, berufliche und wirtschaftliche Teilhabe zu stärken. Für mehr Chancengerechtigkeit, bessere Arbeitsplätze und gesellschaftliche Transformation.

BIWOC Rising

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bring-together

Das Team von bring-together hat ein Forum für Information und Matching gemeinschaftlicher Wohnkonzepte entwickelt. Hier werden Personen anhand ihres Charakters, ihrer Wünsche und ihrer Werte mit passenden Wohnkonzepten zusammengebracht. Es stellt gezielt ungewöhnliche Formen des Wohnens vor, leistet Bildungsarbeit zum Sinn und Zweck dahinter und macht sie so attraktiver.

bring-together

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CHLENCH

Schöne Kleidung für mehrgewichtige Menschen, nachhaltig produziert, aber nicht teuer. Es war diese Marktlücke, die gefüllt werden wollte und mittlerweile in CHLENCHs erster Kollektion von Slow-Fashion, Schmuck, Wäsche und Loungewear erstrahlt. Zertifizierte Naturmaterialien treffen auf recycelte Stoffe – made in Europe. Mit ihren casual bis eleganten Kleidern, Hosen und Oberteilen möchte Christine Chlench Plus-Size-Menschen bestärken und ihnen mehr Sichtbarkeit und Selbstvertrauen schenken.

CHLENCH

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JUPP

Viele kennen es: Geliebte Familienmitglieder oder Freund*innen vergessen und verlernen zunehmend, während sich in einem selbst ein Gefühl der Hilflosigkeit breitmacht. Die Gründerinnen von JUPP haben ein Achtsamkeitstagebuch entwickelt, das Glücksmomente schafft, die Kommunikation fördert und Erinnerungen festhält. Außerdem bieten sie über JUPP ein interaktives Informationssystem zum Umgang mit Demenz an und arbeiten an einer App, die mehr Orientierung im Alltag gibt.

JUPP

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KINDERSTARK MAGAZIN

Mit Bildung kann nie früh genug begonnen werden. Genau so früh entstehen jedoch auch Stereotype, wenn Lerninhalte nicht diskriminierungssensibel gestaltet und vermittelt werden. Mit dem KINDERSTARK MAGAZIN legen Sarah und Anika Heine einen Fokus auf Diskriminierungssensibilität, Empowerment und eine realitätsgerechte Abbildung von Kindern jenseits der weißen cis-dya-heteronormativen Familie.

KINDERSTARK MAGAZIN

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krisenchat

Neben fehlenden Online-Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche wurde durch die Pandemie für viele offenbar, was für die Betroffenen schon lange traurige Realität ist: Die immense Diskrepanz in der psychischen Gesundheitsversorgung, die mit sozialer Klasse, Herkunft und anderen Marginalisationen und Diskriminierungen zusammenhängt. Mit krisenchat haben die Publizistin Iris Lanz und ihr Gründungsteam ein Angebot auf die Beine gestellt, das 24/7 per Chat für Kinder und Jugendliche zur Verfügung steht.

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Literarische Diverse Verlag

Yasemin Altınay fördert mit ihrem Literarische Diverse Verlag die literarische Gerechtigkeit und Vielfalt des Verlagssystems Deutschlands. Bei der Auswahl der Publikationen werden BIPoC-Autor*innen sowie Stimmen der LGBTQIA+ Community bevorzugt. Im Sinne der Selbstermächtigung steht Yasemin Altınay unternehmerisch für die vielseitigen in Worte gefassten Realitäten marginalisierter Personen in einer weißen, cis-dya-heteronormativen Dominanz- und Machtgesellschaft ein und verschafft ihnen Raum, Gehör und Respekt.

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Lost Film

Wie alle Filme besitzen auch Horror-Produktionen die Kraft, unbequeme Themen aufzugreifen, sie zu bearbeiten und die Zuschauer*innen zur Selbstreflexion anzuregen. Genau an dieser Kraft ist das Filmkollektiv Lost Film interessiert, bestehend aus Literatur- und Philosophie-Doktorandin Farah Bouamar und Soziologie-Doktorandin Nabila Bushra. Mit ihren Kurzfilmen arbeiten die beiden gesellschaftliche Missstände intersektional und rassismuskritisch auf

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LOU&YOU

Häusliche und sexualisierte Gewalt sind auch 2021 ein riesiges Problem in Deutschland. Betroffenen wird wenig Glauben geschenkt, ganz zu schweigen von der immensen psychischen Belastung, die eine strafrechtliche Verfolgung mit sich bringt. Deshalb wird die große Mehrheit von Sexualdelikten nie zur Anzeige gebracht. Es muss etwas passieren, entschied sich Isabel Henschen, und konzipierte mit Lou&You eine Web-App, die Informationen für Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt aufbereitet und sie mit digitalen Tools auf ihrem emotionalen und juristischen Weg unterstützt.

LOU&YOU

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MARI&ANNE

Ein junges Familienunternehmen, das ist die Manufaktur der Lewandoskis mit dazugehörigem Designatelier. Die Familie stellt hier natürliche Hautpflegeprodukte mit Traubenkernöl aus Franken nach Mariannes Rezeptur her und vertreibt ihre Designerzeugnisse aus eigener Kreation. Das Besondere: Das Label bindet die individuellen Begabungen von Tochter Marina, die das Down-Syndrom hat, aktiv und selbstverständlich in das Geschäftsleben mit ein.

MARI&ANNE

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Meal Bag

Vom Eimer unter der Spüle bis in die Weltmeere – überall stapelt sich der verdammte Müll. Meal Bag macht die Verpackung zu einem Bestandteil der Mahlzeit, denn, was viele nicht wissen: Cellulose ist essbar und ein reiner Ballaststoff. Die darin enthaltene Stärke liefert Energie. Wem die Nudel-, Müsli- oder Kekspackung nicht mundet, der kann sie alternativ in den Bioabfall oder Kompost entsorgen.

Meal Bag

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MikroKosmos

Das Steak gegen ein paar Heuschrecken einzutauschen, haben viele noch nicht probiert. Warum eigentlich? MikroKosmos veranstalten Workshops zur Züchtung und Zubereitung von Insekten und kreiert eigene Gerichte und Süßigkeiten auf Basis dieser (noch) für manche Menschen ungewöhnlichen Zutaten. Insekten sind gesund und können viele andere Tierprodukte als Eiweiß- und Omega-3-Quellen einfach ersetzen. Ein kulinarisches und unternehmerisches Umdenken steht also an!

MikroKosmos

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MooEntertainment

Mit der kreativen Selbstständigkeit ist das so eine Sache: Die künstlerische Freiheit ist grandios, das Warten auf Aufträge weniger. So ging es auch dem Team der Schauspieler*innen Leon Stiehl, Monika Oschek, Lena Schmidtke und dem Musiker Johannes Aue, das 2017 das erste umfangreiche Hörspiel unter Leons Hochbett produzierte. MooEntertainment, das self-made und unabhängige Hörspiellabel, war geboren. Nach mittlerweile vier Jahren gemeinsamen Schaffens hat sich das Unternehmen in eine professionelle Produktionsstätte, einen kreativen Workspace und ein Testlabor für innovative Audiokunst entwickelt.

MooEntertainment

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My Migrant Mama

Festivals, Lesungen, Community-Arbeit. Es sind diese drei Schlüsselelemente, die die Gründerinnen Melisa Manrique und Manik Chander in ihrem Unternehmen My Migrant Mama innovativ umsetzen. Als Töchter mit Migrationsgeschichte machen sie es sich zur Aufgabe, das Narrativ von der Migration positiv zu verändern und Menschen den Wert von kultureller Vielfalt nahe zu bringen.

My Migrant Mama

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nakt®

Eine schier unendliche Zahl an Produkten zur Makeup-Entfernung gibt es im Schönheitsmarktsegment der Abschminktücher, in der Regel aus Mikrofasern, die in biologisch nicht abbaubare Chemikalien getränkt sind. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Aus diesem Grund gründeten die beiden Architektur-Absolvent*innen und der Wirtschaftswissenschaftler ihr Start-up nakt, das Textillösungen als Alternative zu erdölbasierten Synthetikfasern entwickelt.

nakt®

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Novaheal

Die Pflegebranche verzeichnet eine jährliche Ausbildungsabbruchsrate von ca. 30 %. Novaheal ist eine neue Software, die ein zusätzliches Bildungsangebot für Pflege-Auszubildende schafft. Der Fokus liegt auf der sinnvollen Verknüpfung von Theorie- und Praxisinhalten, die laut Ausbildungsabbrechenden oft zu kurz kommt. Somit macht Novaheal keine Symptombekämpfung und behandelt stattdessen die Ursache der Abbrüche. Ziel der App ist es, durch einen Gamification- Ansatz das kontinuierliche Lernen zu motivieren, die Arbeitsqualität zu erhöhen und die Abbrecher*innenquote signifikant zu senken.

Novaheal

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nüchtern.berlin

Bars, Restaurants und der Fachhandel zelebrieren das Leben mit Promille, es gibt fast keine Gelegenheit, zu der nicht angestoßen werden könnte. »Muss das sein?«, dachten sich die Unternehmerinnen Isabella Steiner und Katja Kauf und gründeten als Antwort nüchtern. berlin, einen Onlineshop sowie den ersten alkoholfreien Späti Deutschlands. Für alle, die einen bewussteren Konsum anstreben, bietet nüchtern.berlin alles an, was das Drink-Alternativen suchende Herz begehrt.

nüchtern.berlin

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Nulight

Es gibt wenige Dinge, die so verführerisch sind wie eine gelungene Leuchtreklame bei Nacht. Doch so wunderbar die Symbole und Farben auch scheinen, die meisten von ihnen haben ein dunkles Geheimnis: Die Leuchtkraft wird durch giftige Edelgase und Quecksilber erzeugt, ein Recycling der Röhren ist nicht möglich. Das vom Start-up entwickelte light.shaping ist eine Technik, mit der Acrylglas geformt und anhand seiner Eigenschaften optimal mit Licht durchflutet werden kann. Das Resultat sind echte Lichtfarben, Millionen einstellbarer Töne sowie das Human Centric Lighting, das die menschliche Arbeit, Komfort, Gesundheit und Wohlbefinden durch naturinspirierte Lichtverhältnisse steigert.

Nulight

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of Color

Der Antirassismusdiskurs in Deutschland ist dynamischer denn je. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Das geht Gründerin Pia Ihedioha nun mit dem Magazin of Color an. Gemeinsam mit ihrem Team kreiert sie einen Safer Space von BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) für BIPoC und ermöglicht ihnen so redaktionelle Repräsentation und möchte zudem auch jene Menschen ansprechen un sensibilisieren, die nicht von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind.

of Color

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OH WOMAN®

Sexualität, besonders die weibliche und von der cis-dya-hetero männlichen, weißen Norm abweichende, wird von klein auf mit vielen Erwartungen, Regeln und Scham konfrontiert. Als Resultat fallen vielen noch im Erwachsenenalter ehrliche Gespräche darüber schwer. OH WOMAN, gegründet von Tania Hernández und Stephanie Renz, will die sinnvolle sexuelle Aufklärung von ihrem Stigma befreien und setzt hierfür spielerische Mittel ein.

OH WOMAN®

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OUSA Collective

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und eine gute Illustration erst recht! Eine gelungene Bildsprache überschreitet sprachliche und kulturelle Grenzen, sie bringt Menschen zusammen. Illustratorin und Designerin Irem Kurt hat mit Illustratorin und Architektin Ana Filipa Maceira auf Basis dieser Überzeugung das OUSA Kollektiv gegründet, ein Ort des kreativen Austauschs mit Bewusstsein für Diskriminierungserfahrungen und soziale Ungerechtigkeit. OUSA Collective macht es sich zur Aufgabe, Workshops zu Themen wie Empowerment, Illustration und Kreativitätstechniken von und für marginalisierte Personen anzubieten und so die intersektionale Community-Arbeit zu stärken

OUSA Collective

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ReDo

Die Klimakrise wütet, Proteste sind an der Tagesordnung, die Grundstimmung ist angespannt. Ist es wirklich so schwer, nachhaltigere Lösungen zu finden und sie zu etablieren? Die Antwort lautet nein, und ReDo geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Kunst-, Kultur- und Medien-Absolventin Yolanda von Zitzewitz und die Kommunikationsdesignerin Luca Christmann haben eine Online-Plattform gestaltet, die großen Unternehmen konkrete Produktinnovationen vorschlägt, die positive Auswirkung auf das Klima haben.

ReDo

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RemmyVR

Virtual Reality und Pflegeheim – das passt auf den ersten Blick nicht direkt zusammen. Dabei hat diese Symbiose aus Technologie und Demografie großes Potenzial, wie das Unternehmen von Roxana Hennig zeigt. Denn RemmyVR produziert mit einem interdisziplinären Team virtuelle Urlaubswelten, damit Senior*innen auch vom Sofa oder Krankenbett aus verreisen können. RemmyVR ermöglicht sowohl die eine Karibikreise, die nie gebucht werden konnte oder bietet einen Besuch altbekannter Destinationen mancher Senior*innen, wie den Harz, die Ostsee oder Berlin.

RemmyVR

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Rocky Motion

Einmal auf Neuronen durchs Gehirn bouldern, das wäre doch was. Mit Rocky Motion soll dieses 2-in-1-Erlebnis aus Klettern und interaktivem Game Realität werden. Rocky Motion hat mit der Firewall ein einzigartiges Verfahren designt, das interaktive Klettergriffe in die immersive Spielerfahrung einbezieht und per Künstlicher Intelligenz Fitness-Level und Spielinhalte individuell angepasst. Durch die neu gestalteten Abenteuer für die Halle sollen das Klettern zum Teamsport und das Workout nie wieder langweilig werden.

Rocky Motion

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SendMePack®

Mit SendMePack® gründeten Michelle Reed und Philip Bondulch die erste Kreislaufwirtschaft für bereits existierende Versandkartons. Sie arbeiten mit großen Logistikpartner* innen zusammen, um intakte Versandverpackungen zu precyclen, die sie anschließend als SendMePacks®, eine kostengünstige und grüne Versandalternative, für Unternehmen anbieten. Das Angebot richtet sich an Onlineshops, Marken und Logistiker*innen, die sinnvoll und sparsam verschicken möchten.

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SIRIUS

Mit SIRIUS hat Sebastian Riegelbauer eine klangoptimierte Videoplattform programmiert, die Musikunterricht auch übers Internet ermöglicht. Ihm fiel auf, dass die Audiofilter von Zoom, Skype und Co für Sprach-Meetings optimiert sind, jedoch nicht für musikalische Vorhaben. Dank seiner innovativen Software haben sich bereits 10.000 Musiklehrer*innen aus über 30 Ländern auf SIRIUS registriert und das Internet über zwei Millionen Minuten lang auf ihren Instrumenten beglückt.

SIRIUS

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The Showmasters

Das deutsche Fernsehen hat es in Anbetracht amerikanischer Streaming-Plattformen ganz schön schwer mitzuhalten. The Showmasters greifen mit ihrem großen Team diese Herausforderung beim Schopf und kreieren mit The Showmasters Show-Content für eine breite Öffentlichkeit, der sich, neben seiner unterhaltenden Funktion, auch seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst ist.

The Showmasters

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Triviar

Triviar ist eine Plattform, über die persönliche Expertisen einfach und schnell per Kurs und Workshop zugänglich gemacht werden. Egal, ob es um das perfekte Kochrezept, den ersten selbstgebauten Stuhl oder Malerei- und Lettering Workshops geht, die Plattform bietet mit über 1.000 Kursen so einige Themengebiete ab. Triviar ist der ideale Weg für Selbstständige, Künstler*innen und Kreative, die eigenen Fähigkeiten honoriert oder kostenlos zu teilen sowie eine immense Bereicherung für alle Teilnehmenden.

Triviar

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Vulvani

Yoga für den Zyklus, Free Bleeding lernen oder Selbsthilfe für Personen mit Endometriose: Vulvani bietet eine Vielzahl an Informationen und Kursen für menstruierende Personen, die oft nur auf Umwegen zugänglich sind. So finden sich dort auch realistische Bilder einer Regelblutung, die nicht für die Werbelinse verändert wurden. Die Enttabuisierung und ein lockerer Umgang mit sexueller Gesundheit sowie dem eigenen
Körper werden auf diese Weise wirkungsvoll vorangebracht.

Vulvani

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what happened last week

what happened last week ist ein Newsletter, der sein Publikum mit klarer Haltung, kontextueller Einordnung der Themen sowie einem Fokus auf Nachrichten aus Asien, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Afrika anspricht. Denn die westlich, europäisch und weiß geprägte News-Perspektive in Deutschland, gepaart mit einem akademischen Sprachduktus, hinterlassen Leerstellen in Bezug auf das Weltgeschehen sowie eine niedrigschwellige Ansprache.

what happened last week

Die Branche

  • 1,8 Millionen Erwerbstätige in der Kultur- und Kreativwirtschaft
  • 259.000 Unternehmen
  • 160,4 Milliarden Euro Umsatz
  • 94,6 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung

Die Kultur- und Kreativwirtschaft besteht aus elf Teilbereichen: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt und die Software & Games-Industrie.

*Quelle: Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2021