Über 15 Jahre wurden im Namen der Bundesregierung jährlich 32 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihren Schnittstellen zu anderen Branchen ausgezeichnet. Die Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland sind Gründer*innen, Selbständige und Projekte, die mutig und engagiert smarte und innovative Ideen verfolgen. Was die Titelträger*innen verbindet, geht über den unternehmerischen Erfolg hinaus – es ist der gemeinsame Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und mit kreativen Ideen sozialen Impact zu erzielen. Die Auszeichnung ist kein Innovationspreis, sondern legt ihren Fokus auf die Unternehmer*innenpersönlichkeit – denn gerade in dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, der Branche ein Gesicht zu geben und zu zeigen, welche Innovationskraft durch die Vielfalt ihrer Mutmacher*innen, Andersdenker*innen und Wegbereiter*innen hervorgebracht wird.
Gabriel Trauth und Marcel Hofmann kreieren zeitgemäße Gastronomie-Arbeitsbekleidung. Ihre trauth22 Schürze ist unter trendbewussten Lokalpatrioten das It-Piece der Gastroszene.
70% unserer Erde sind mit Wasser bedeckt. Das Team der Floating Food Farm will ungenutzte Wasseroberfläche mit Hilfe von schwimmenden Wegen und Pontons für die Lebensmittelproduktion nutzen.
Um sich die großen Stoffmengen ihres Medizinstudiums auch bei knapper Zeit schnell und vor allem lange merken zu können, fing das Team von Meditricks an, Brücken zu bauen.
Oliver Eberlei, Jessica Karger und Sebastian Kreutz sind Gamedesigner und haben einen Ort geschaffen, an dem man sich zum Gamen, Essen und Trinken treffen kann. Es gibt Virtual-Reality-Brillen anstelle von kleinen Hütchen, Controller anstatt Würfel.
Marcel Menk und Dirk Ludewig haben 2017 einen Onlinesender gestartet und die Zuschauer können das Geschehen direkt kommentieren und damit verändern, was während den Sendungen geschieht.
Tradition trifft auf ein neues Lebensgefühl. Seit über 6 Jahren fertigen Nicole und ihr Team authentische historische Bekleidung sowie Kostüme für Museen, Events, TV, Bühne und Travestie.
Nach ihrer Rückkehr aus Asien erfanden Christopher Zeppenfeld und Timo Bäcker ihr erstes Produkt, einen Protein-Riegel für Sportler aus gemahlenen Grillen.
Angefangen hat alles mit der Idee, einen Werkstoff zu verarbeiten, der als Abfallprodukt aus der Lebensmittelindustrie entsteht. Ramona Stelzer aus der Hansestadt Wismar macht Schmuck aus Fischhaut.