Titelträger*innen

Über 15 Jahre wurden im Namen der Bundesregierung jährlich 32 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihren Schnittstellen zu anderen Branchen ausgezeichnet. Die Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland sind Gründer*innen, Selbständige und Projekte, die mutig und engagiert smarte und innovative Ideen verfolgen. Was die Titelträger*innen verbindet, geht über den unternehmerischen Erfolg hinaus – es ist der gemeinsame Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und mit kreativen Ideen sozialen Impact zu erzielen. Die Auszeichnung ist kein Innovationspreis, sondern legt ihren Fokus auf die Unternehmer*innenpersönlichkeit – denn gerade in dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, der Branche ein Gesicht zu geben und zu zeigen, welche Innovationskraft durch die Vielfalt ihrer Mutmacher*innen, Andersdenker*innen und Wegbereiter*innen hervorgebracht wird.

Jahrgang 2019

Wir leben in einer Zeit, in der Informationen und damit Wissen zu allen denkbaren Themen nahezu unbegrenzt zugänglich sind. Diese Flut an Informationen bedeutet aber auch, dass es zunehmend schwer fällt, sie in einen objektiven Gesamtkontext einzuordnen. Um diese Lücke zu schließen, haben Editorial-Designerin Julia Köberlein, Geisteswissenschaftler Bernhard Scholz und Software-Entwickler Erich Seifert das Onlineformat „Der Kontext“ gegründet.

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Jahrgang 2019

tip me setzt sich ein für eine Welt, in der faire Produkte selbstverständlich sind und ebnet den Weg zu einer fairen Globalisierung. Um das zu erreichen, verbinden sie eine analoge Tradition mit den digitalen Möglichkeiten unserer Zeit. Sie machen aus dem altbekannten Trinkgeld: das globale Trinkgeld.

© tip me
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Jahrgang 2019

Im Juni 2018 hielten die beiden Gründerinnen Kati Ernst und Kristine Zeller den ersten Prototyp der ooia-Periodenunterwäsche in der Hand. Darauf folgte die Gründung ihres eigenen Unterwäsche-Modelabel, die ooia GmbH. Und wollen hier, wie sie selbst sagen, die Art, wie Frauen ihre Menstruation managen, revolutionieren.

© Rok Trzan
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Jahrgang 2019

Knärzje ist ein Zero-Waste-Bier, gebraut mit aussortiertem Brot. Daher auch der Name „Knärzje“, denn damit meint man in Hessen das Endstück eines Brotlaibs.

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Jahrgang 2019

Unser lineares Wirtschaftssystem funktioniert so: Rohstoffe erschließen, produzieren, konsumieren, wegwerfen. Beugt man die Linie nun aber zum Kreis, entsteht ein zirkuläres System, in dem es keine Abfälle mehr gibt. Was sonst ganz einfach Müll wäre, wird nun erneut zum wertvollen Rohstoff.

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Jahrgang 2019

Designer Martin Schneider hat die Druckpresse und ihre Tradition mit neuen Technologien in die Zukunft befördert. Er hat die erste 3D-gedruckte Tiefdruckpresse für zu Hause erfunden und dazu Druckdateien kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt. Nachdem Martin sein Projekt über Social Media veröffentlichte, begannen Druckgrafiker*innen auf der ganzen Welt ihre eigene Presse zu drucken und damit zu experimentieren.

© Dominik Schmitz
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Jahrgang 2019

Stell dir vor, du steigst auf eine Schaukel, schwingst nach oben und findest dich plötzlich im Weltraum wieder. Hin- und herschwingend zwischen den Sternen – das machen die beiden Gründerinnen Christin Marczinzik und Thi Binh Minh Nguyen möglich. In ihrem Kreativstudio A.MUSE er- schaffen sie interaktive Multimedialösungen an der Schnittstelle von Kunst, Design und Technologie.

© VR_AMUSE
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Jahrgang 2019

Lederprodukte sind aus der Modeindustrie nicht wegzudenken: Sie gelten als hochwertig und edel, doch die Produktion verbraucht ein hohes Maß an Ressourcen. Außerdem werden im Herstellungsprozess giftige Chemikalien verwendet, die schädlich sind für Produzent*innen und Konsument*innen. Arved Bünning und Michelle Grüne aus Braunschweig machten sich deshalb auf die Suche nach einer Alternative.

© Laurent Hoffmann
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Jahrgang 2019

Der Online-Shop tebalou bietet Spielsachen an, die nicht die gängigen Prototypen von Geschlecht, Hautfarbe, Familienkonstellation oder Religion bedienen. Zum Beispiel Bastelmaterialien und Farbstifte in unterschiedlichen Hauttönen oder Puppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft. So kann sich das Kind in den eigenen Spielsachen wiedererkennen, bunte Fantasiewelten malen und positive Spiegelbilder finden.

© Ciana Sophia Hoeder
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Jahrgang 2019

Ob auf der einsamen, dunklen Landstraße oder im unübersichtlichen Verkehrsgetümmel einer Großstadt-Rush-Hour: Fahrradfahrer*innen werden schnell übersehen, wenn sie nicht ausreichend auf sich aufmerksam machen. Reflektoren und Warnwesten helfen dabei, sind aber nicht besonders stilvoll.

© Martin Mostert
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Jahrgang 2019

„Als ich mit Anfang zwanzig den Verdacht auf Multiple Sklerose geäußert bekam, brach für mich erstmal die Welt zusammen“, schreibt Samira Mousa auf ihrem Blog. Hier informiert sie ihre Leser*innen über ihre Autoimmunerkrankung und gibt ein Beispiel dafür ab, wie man trotz Diagnose den Lebensmut nicht verliert.

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Jahrgang 2019

Kugel und Niere, das sind die Journalist*innen Christian Alt, Michael Bartlewski, Anna Bühler, Markus Otto Köbnik und Elisabeth Veh. Kennengelernt haben sie sich beim Bayrischen Rundfunk und haben dort ihre gemeinsame Liebe zu Podcasts entdeckt.
Mit Kugel und Niere wollen sie immersive Podcasts produzieren, die die Hörer*innen vergessen lassen, dass sie eigentlich schon vor drei Stationen aus der U-Bahn hätten aussteigen müssen.

© Kugel und Niere
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