Gentlymad UG

Todesmutige Spielemacher

Jahrgang
2015

Team
Daniel Denne, Matthias Guntrum, Wolfgang Reichardt und Stephan Wirth - Trier

„So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.“ So lauten die Worte des griechischen Philosophen Epikur, mit denen er die Angst vor dem Tod entlarvt als eine Angst, die unbegründet ist – zumindest in der Theorie. Denn auch über 2000 Jahre nach Epikurs Ableben ist die Auseinandersetzung mit dem Tod immer noch weitestgehend ein Tabuthema. Die vier Gründer des Spielestudios Gentlymad greifen mit ihrem Spiel „In Between“ dieses Tabuthema auf und interpretieren es spielerisch – und machen mit den heutigen technischen Möglichkeiten den Tod dann doch erlebbar – oder zumindest den Prozess des Sterbens.

„In Between“ baut auf der Sterbeforschung auf, die fünf Phasen bezeichnet, mit denen der Mensch auf die Unausweichlichkeit des Todes reagiert: Verleugnung, Zorn, Verhandlung, Depression und Akzeptanz. Jeder Phase entsprechen bei „In Between“ andere Spielmechaniken, die die inneren Konflikte der sterbenden Hauptfigur abbilden und für den Spieler erfahrbar machen. „Als kleines, vierköpfiges Team nutzen wir unsere Leidenschaft und unser Engagement, um Spiele frei von überstrapazierten Mustern und Normen zu schaffen“, so beschreiben Daniel Denne, Matthias Guntrum, Wolfgang Reichardt und Stephan Wirth ihre Haltung zur eigenen Spieleentwicklung.

Als Kreativpiloten hoffen wir in einer einspurigen Welt der Spieleentwicklung neuartige Marketinginstrumente einsetzen zu können, um mit frischen Ideen ein breites Publikum zu erreichen.

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