Wolke32

SOFTWARE ERGONOMIE

Software für die Energiewende

Diagramme, Piktogramme, Schaltflächen – ein modernes Kraftwerk verfügt über bis zu 25.000 im System integrierte Anzeigen, verteilt auf bis zu 400 Screens, die auf elf Bildschirmen dargestellt werden müssen. Auf Menschen, die an solchen komplexen Maschinen arbeiten, wirkt eine beachtliche Menge an Informationen ein. Dabei den Überblick zu behalten und Gefahrensituationen oder Ausfälle zu minimieren, ist ein komplexes Thema, dem sich Nadja Kothe annimmt. Die Designerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bildschirmoberflächen in Kraftwerken so zu gestalten, dass Gefahren im Energiesektor miniert werden.

Daraus hat sich ein weiteres Betätigungsfeld entwickelt, zusammen mit der Kraftwerkschule Essen e. V. betreut Sie die Energiewirtschaft bei der Einführung regenerativer Energien in Europa. Nadja Kothe begleitet den Prozess. Sie steuert die Abstimmung, analysiert bestehende Prozess- Leitsysteme, erkennt Schwachstellen und berät Unternehmen im Hinblick auf Systemneugestaltung. Ihr Ziel ist dabei so aktuell wie relevant: Übersichtliche und bedienerfreundliche Displays und Software sollen Ausfälle in den Leitständen vermeiden, was Kosten minimiert. So schafft Software-Ergonomie die Voraussetzung dafür, dass der Atomausstieg gelingt und die Zukunft unserer Energie gesichert ist.

„Ich möchte Prozesse verändern und Konzepte entwickeln, die Deutschland in der Kreativ- und Wirtschaftsstellung weiter bringen. Es ist ein Projekt, welches den Umweltschutz und die effektive Ressourcennutzung vorantreibt. Außerdem wird die europaweite Einführung der regenerativen Energien beschleunigt. Die Optimierung dieser Felder ist Zukunftsweisend.“

Nadja Kothe (Marl)