Wolke32

LOCKENGELÖT

Upcycling

Aus alt mach neu. Das Produktionsprinzip von der Design-Manufaktur Lockengelöt sind Zweckentfremdung und Recycling von Alltagsgegenständen in Handarbeit. Seit 2004 werden Ölfässer zu Schranksystemen, farbige Schallplatten zu Wandleuchten oder Bücher zu Garderoben. Im Keller ihres Ladens im Hamburger Viertel St. Pauli haben die Geschäftsführer Carsten Trill und Dennis Schnelting, zusammen mit ihrem ersten Angestellten Michael Braak, Zeit und Ruhe Ideen zu entwickeln, Produkte herzustellen und an Händler zu verschicken. Inzwischen beliefern sie rund 100 Geschäfte – auch in Städten außerhalb Deutschlands wie Rom, Paris, Antwerpen, Wien oder Madrid.

Als gelernter Industrieelektroniker baut Dennis Schnelting die Maschinen für die Produktion selber. Werkstatt, Lager, Vertrieb und Geschäft im selben Haus sind ungewöhnlich, es gibt dem Team aber die Möglichkeit sehr flexibel zu arbeiten. Kunden können ihre eigenen Materialen ins Geschäft bringen und so zu einem sehr persönlichen Lockengelöt-Produkt kommen. Den Verkaufsladen nutzen die Kreativen auch außergeschäftlich, unter anderem für Konzert- oder Vortragsabende.

„Wir haben bisher immer gute Erfahrungen damit gemacht, etwas Neues auszuprobieren. In den meisten Fällen entstehen dadurch Dinge, Ideen und Kontakte, die wir von uns aus nie aufgetan hätten.“

Carsten Trill und Dennis Schnelting (Hamburg)