ISTANBUL’DAN

Design als Hommage an Istanbul

In den historischen Handwerkervierteln von Istanbul wie Şişhane und Galata findet man eine Vielfalt an kleinen Werkstätten. Sie versammeln ein großes Potenzial an Wissen und Techniken. Die dortigen Handwerkstraditionen stehen jedoch vor dem Aus. Grund dafür sind billige Importwaren, steigende Mietpreise und eine fehlende Struktur, in der Wissen und Erfahrung der Handwerker weitergegeben werden können. Um dem Trend entgegenzuwirken, haben sich die Designer von „ISTANBUL’DAN“ auf den Weg nach Istanbul gemacht, um in Kooperation mit den traditionellen Handwerkern neue Designobjekte herzustellen. Entstanden sind dabei zum Beispiel Leuchten oder Gefäße, die Herangehensweisen aus dem modernen Produktdesign mit den Materialien und Verfahren des traditionellen Handwerks verschränken. Gegenseitige Offenheit und Neugier sowie die unterschiedliche Sprache führten zu überraschenden Momenten und Improvisationen und die Arbeit in den lokalen Werkstätten war ein essenzielles und gestaltendes Element für die entstandenen Objektserien. Im nächsten Schritt soll das selbstinitiierte und selbstfinanzierte Projekt eine kommerzielle Perspektive erhalten, ohne dabei die soziale Verantwortung des Designs aus den Augen zu verlieren.

„In Istanbul gibt es keinen Raum für standardisierte Lösungsansätze. Aus einer guten Mischung von handwerklichem Können, Erfahrung und Improvisation
entsteht Unkonventionelles und Neues.“

Team: Laura Jungmann, Pierre Kracht, Dorothee Mainka, Jonathan Radetz, Florian Saul und Michael Konstantin Wolke
Frankfurt (Hessen)

www.istanbul-dan.de

 

Bilder zum downloaden*

Credits: Eda Temucin

Credits: ISTANBUL’DAN

*Die Bilder sind zur Verwendung bei themengebundener
Berichterstattung im Rahmen der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland frei.

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