Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi
Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Im letzten Jahr wurden die Gründerinnen von matoi von uns ausgezeichnet. Kerstin Rudat erzählt euch davon, wie das so ist, eine Kultur- und Kreativpilotin zu sein.

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Im letzten Jahr wurden die Gründerinnen von matoi von uns ausgezeichnet. Kerstin Rudat erzählt euch davon, wie das so ist, eine Kultur- und Kreativpilotin zu sein.

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Die Kreativpilotinnen von Matoi machen Digital Slow Toys. Bauklötze mit digitalem Innenleben, die per App gesteuert werden können. Sie wurden 2016 ausgezeichnet. In unserem Magazin erzählt euch Kerstin Rudat, wie das so ist, eine Kreativpilotin zu sein. 

Wie gut uns die Auszeichnung als Kultur- und Kreativpiloten getan hat, merken wir in der vollen Breite jetzt, nach dem kompletten Jahr. Insgesamt war es solch eine fachliche und menschliche Bereicherung für unser Projekt. Aber auch für unsere persönliche Entwicklung und, ja, auch für unser Selbstbewusstsein. Sollte man nicht meinen, doch selbst als „gestandene Marketingfachfrauen und mehrfache Mütter“ zweifelten und verzweifelten wir oft an diversen Hürden in unserem Start-Up-Projekt. Gründer-Szene, Venture Capital, Break Even, Business Angels, Technik-Know-How – zunächst fremde Welten für uns Kreative. Vieles drehte sich auf einmal um Dinge, von denen wir gar nichts oder nicht viel wussten. Inhaltlich balancierten wir manchmal zwischen Naivität und Größenwahn. Klar, brauchten wir Geld um weiterzukommen, doch wohin sollte der Weg führen? Wir wissen das jetzt auch nicht immer - doch dank der Kreativpiloten nun, wie man seinen kreativen Kompass immer wieder neu justieren kann, um weiterzukommen.

Schon bei den Auswahl-Gesprächen in Köln spürten wir, dass uns diese Verbindungen bereichern könnten. Es wurden mal völlig andere Fragen gestellt -  interessanter, fordernder, visionärer. Waren wir bei anderen Start-Up-Wettbewerben bisher eher in der Exoten-Ecke, war schnell klar, dass wir hier wohl nicht die Durchgeknallten sein würden. Das hat Mut gemacht und uns die Schultern gestrafft - ein Gefühl, das sich durch den ersten Workshop und die sagenhaften Tage in Berlin mit Empfängen und Preisverleihung weiter verstärkt hat.

"Gründen, mit dem was man im Kühlschrank hat“ und „weitermachen“, sind jetzt unsere Unternehmerinnen-Mantras."

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Direkt beim ersten Gruppentreffen in Goslar hatten sich freundschaftliche und fachliche Netzwerke entwickelt - ein bisschen kreative Selbsthilfegruppe gemixt mit branchenübergreifendem Know-how, fachspezifischen Coaches und viel Freude am „einfach machen“. Wir haben alles aufgesaugt wie die Schwämme und vieles wirklich eins zu eins umgesetzt. Zum Beispiel: Tipps aus dem ersten Workshop zum Thema Selbstvermarktung und PR. Nicht zuletzt deshalb ist unsere Basis aus Medien, Politik und Wirtschaft mittlerweile so breit. Gnadenlos haben wir die Kreativpiloten-Auszeichnung sofort vor uns her getragen - sie hat entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommen und Türen geöffnet.

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Zwischen kreativen Idealen und unternehmerischen Zielen ist es immer ein Spagat – die Auszeichnung mit dem Bundesadler verschafft aber großen Respekt. Nicht nur bei Pressearbeit hilfreich, sondern auch gerade bei Banken und Investoren.

So kam eins zum anderen: Wir wurden aufgrund der Auszeichnung bei Regional-, Landes- und Bundespolitikern empfangen, das gab wiederum weitere Presse, aus der sich neue Kontakte und Verbindungen entwickelten. Und so weiter: eben den Stein ins Wasser geschmissen; die Kreise ziehen sich bis heute.

Ein Jahr Kultur- und Kreativpiloten mit matoi

Der letzte Workshop in Dresden war dann wirklich schon ein bisschen Familientreffen; intensiv und nochmal mit viel Input. „Gründen, mit dem was man im Kühlschrank hat“ und „weitermachen“, sind seitdem unsere Unternehmerinnen-Mantras. Die eigene kreative Kraft kennen, sich darauf besinnen, wohin man eigentlich will und wer begleiten kann. Und manchmal einfach nur Gas geben. Mal so, weil es Spaß macht. Unsere Vision ist immer noch: ein Unternehmen führen, mit Projekten, die zu uns passen. So haben wir es uns vorgestellt. Da arbeiten wir dran. Danke an alle Co-Piloten und Coaches für ein tolles Jahr!

www.matoi.de

Bilder: matoi

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