BRANCHE

In Deutschland arbeiten mittlerweile über eine Million Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie verteilen sich auf knapp 249.000 Unternehmen, also vor allem Klein- und Kleinstunternehmen, die zusammen aber einen Umsatz von insgesamt 146,3 Milliarden Euro erzielen. Mit ihrem Beitrag von 67,5 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung liegt sie in Deutschland an dritter Stelle im Branchenvergleich. Vor der Chemieindustrie. Vor der Energieversorgung.

Elf Teilmärkte werden der Kultur- und Kreativwirtschaft zugerechnet: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software/Games-Industrie.

 Die Branche ist geprägt durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Klein-, Kleinst- und Mikrounternehmen und eine stetig wachsende Zahl freiberuflicher und selbstständiger Akteure. Doch sie alle haben gemein, dass sie uns neue Sichtweisen und Handlungsansätze zeigen durch die Verbindung von wirtschaftlichem, künstlerischem und kreativem Denken. Sie stehen repräsentativ für eine hochgradig innovative Branche und sind in Sachen Unternehmertum auf einer Augenhöhe mit den Absolventen der Wirtschaftsstudiengänge.

Tipps für Gründer in der Kultur- und Kreativwirtschaft:

Das Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie www.existenzgruender.de bündelt Hintergrundinformationen, Online-Tools, Lernprogramme und weitere Praxishilfen rund um das Thema „Existenzgründung“. Herzstück des Portals ist das Expertenforum. Hier können Gründerinnen und Gründer und junge Unternehmerinnen und Unternehmer zu allen Aspekten der Existenzgründung per E-Mail Fragen an Fachleute richten, etwa zur Gründungsförderung, zur Altersversorgung, zum Marketing oder zur Erarbeitung eines Businessplans.

www.existenzgruender.de